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von Redaktion

Audi bekommt vier neue Vorstände

Der Audi-Aufsichtsrat will am kommenden Montag über die Neubesetzung von vier der sieben Vorstandsposten entscheiden. Bei einer außerordentlichen Sitzung in Ingolstadt sollen neue Chefs für die Ressorts Finanzen, Vertrieb, Produktion und Personal ernannt werden, hieß es am Donnerstag aus gut informierten Kreisen.

Der wegen des Dieselskandals unter Druck stehende Vorstandschef Rupert Stadler soll dagegen bleiben – er hat dem Vernehmen nach weiterhin die Rückendeckung der Familien Porsche und Piëch.

Kurz vor dem Beginn der Notenbankkonferenz im US-amerikanischen Jackson Hole hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag von seiner lethargischen Seite gezeigt. Der Dax bewegte sich den Tag über in einer engen Handelsspanne und schloss 0,05 Prozent höher bei 12 180,83 Punkten. „Vor dem Notenbankertreffen in den USA scheuen die Investoren offenbar vor klaren Positionierungen zurück“, schrieb die Postbank in einem Marktkommentar. „Zwar ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass das Treffen zu einer Gefahr für die Aktienmärkte wird“, urteilte Milan Cutkovic, Marktanalyst von AxiTrader. Dennoch bleibt Ungewissheit. Der Blick gelte vor allem dem Eurokurs. Die Nachfrage nach der Gemeinschaftswährung sei weiterhin groß und ihr Aufwärtstrend intakt. Selbst leichte Andeutungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi, die Geldpolitik zu normalisieren, könnten die Euro-Rally weiter anheizen. Die Rede Draghis ist für Freitagabend geplant. Die Investoren werden dabei jedes Wort auf die Goldwaage legen.  dpa

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