Zum ersten Mal hat Lilly Becker live im TV über die Trennung von Ex-Tennis-Star Boris Becker gesprochen. Im RTL-Jahresrückblick „2018! Menschen, Bilder, Emotionen“ am Sonntagabend wurde deutlich, wie schwer das vergangene Jahr für sie war. „2018 war die schlimmste Zeit meiner 42 Lebensjahre. Momentan sind Boris Becker und Lilly Becker keine Freunde. Weil der Mann mich so maßlos enttäuscht hat. Was es so schlimm macht, ist, dass alles jetzt in der Öffentlichkeit passiert. Aber ich habe einen öffentlichen Mann geheiratet, vielleicht gehört es dazu“, sagte Lilly Becker im Gespräch mit Moderator Günther Jauch. Neben der Trennung von Boris Becker nach 13 Jahren Beziehung musste sie auch den Tod ihrer Großmutter vor wenigen Wochen verkraften.
„Ich schäme mich dafür, dass Boris und ich es nicht geschafft haben, persönlich und privat zu kämpfen, ich glaube, wir haben beide Fehler gemacht“, sagte Lilly Becker und vermied somit eine Schuldzuweisung. An Ehrlichkeit, Vertrauen und Respekt hätte es vor allem am Ende gefehlt. „Wenn du das nicht in einer Beziehung hast, macht das keinen Sinn.“ Das Wichtigste sei nun, dass „die Zukunft von Amadeus gut geregelt ist“. Der 8-Jährige ist das einzige gemeinsame Kind von Boris Becker und Lilly. „Es geht nicht um Boris, nicht um mich. Es gibt ein gemeinsames Sorgerecht. Er kann seinen Sohn sehen, wann er will. Amadeus liebt seinen Vater und er liebt ihn“, erklärt sie weiter.
Ein Liebescomeback und auch eine Freundschaft schließt sie vollkommen aus. „Ich bin maßlos enttäuscht von Boris Becker“, so Lilly Becker, die nur noch Kontakt zu dem Wimbledon-Sieger von 1985 hat, wenn dieser seinen Sohn abholt.
Auch über den angeblich positiven Drogentest hatte Jauch ursprünglich mit Becker reden wollen. Allerdings habe das zuständige Gericht verfügt, dass es beiden Parteien untersagt ist, darüber öffentlich zu sprechen. „Das hätte erhebliche Nachteile im Sorgerecht und auch gerichtliche Konsequenzen.“
Lilly kommentierte das lediglich mit einem knappen: „Das stimmt.“ mm