IN KÜRZE

von Redaktion

Der älteste Mann der Welt, der Japaner Masazo Nonaka, ist im Alter von 113 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie japanischen Medien gestern mit. Das Guinness-Buch der Rekorde hatte Nonaka im April 2018 als ältesten Mann der Welt anerkannt. Er kam am 25. Juli 1905 auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido zur Welt, dem Jahr, in dem Albert Einstein seine Relativitätstheorie veröffentlichte. Nonaka, der mit seiner im Jahr 1992 verstorbenen Frau zwei Söhne und drei Töchter großgezogen hat, lebte in seiner Heimatstadt Ashoro bei seiner Familie.

Wegen tödlicher Schüsse auf einen 17-jährigen Schwarzen im Oktober 2014 ist der Ex-Polizist Jason Van Dyke in Chicago zu knapp sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. 81 Monate Haft in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Illinois und anschließend zwei Jahre auf Bewährung seien angemessen, sagte Richter Vincent Gaughan. Drei wegen Verschwörung, Fehlverhaltens und Behinderung der Justiz angeklagte Kollegen wurden freigesprochen. Der Tod des 17-jährigen Laquan McDonald hatte im November 2015 zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in der drittgrößten Stadt der USA geführt.

Gut zwei Wochen nach der Fernsehdokumentation „Surviving R. Kelly“ scheinen die darin erhobenen Missbrauchsvorwürfe erste Konsequenzen für den Sänger zu haben. Medienberichten zufolge beendete sein Label RCA, das zum Konzern Sony Music gehört, die Zusammenarbeit mit dem dreifachen Grammy-Gewinner. USA kündigten an, die Musik des 52-Jährigen nicht mehr zu spielen. Einem CNN-Bericht zufolge stellte sich außerdem Kellys Ex-Manager der Polizei. James Mason soll einen Mann bedroht haben, dessen Tochter mutmaßlich von Kelly festgehalten werde, berichtete der Sender.

Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach der Selbstverbrennung des Studenten Jan Palach in der Tschechoslowakei hat sich ein Tscheche auf dem Wenzelsplatz in Prag selbst in Brand gesetzt. Der Mann habe sich mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen, teilte die Polizei mit. Passanten hätten die Flammen erstickt. Der Schwerverletzte habe Verbrennungen an 30 Prozent seiner Körperoberfläche erlitten und sei in ein künstliches Koma versetzt worden.

Artikel 2 von 6