IN KÜRZE

von Redaktion

Die ehemalige „Tagesschau“-Chefsprecherin Dagmar Berghoff hätte gerne wieder einen Mann an ihrer Seite. „Ich gehe gern mit Freundinnen ins Theater, in ein Musical oder ins Ballett“, sagte sie der Zeitschrift „Bunte“. „Aber es wäre auch schön, wenn ich solche Abende mal wieder mit einem Mann teilen könnte.“ Allerdings wolle sie nicht mit einem Mann zusammenziehen: „Das Kapitel ist durch“, sagte die 76-Jährige. Aber fürs Ausgehen und Reisen würde sie sich eine männliche Begleitung manchmal doch wünschen. Aktiv im Internet oder per Annonce suchen werde sie aber niemals, sagte Berghoff, deren Ehemann 2001 starb, in dem Interview. „Ich vertraue auf das Schicksal. Wenn es sein soll, wird es irgendwann passieren.“ Eine klare Vorstellung von ihrem Mr. Right hat sie: Ihr hätten schon immer die Schauspieler Kevin Costner und Brad Pitt gefallen. „Also vom Typ her eher groß, blond, blauäugig.“ Sich selbst findet die ehemalige Nachrichtensprecherin „überhaupt noch nicht“ alt: „Eher wie Mitte 40, Anfang 50. Ich empfinde mich nicht mehr als jung, aber auch noch nicht alt.“

Der britische Liedermacher Yusuf Islam – einst als Cat Stevens weltberühmt geworden – will in Neuseeland bei einer großen Trauerfeier für die 50 Todesopfer des Anschlags auf zwei Moscheen auftreten. Der 70-Jährige („Morning has broken“) gehört zu den Künstlern, die bei der Veranstaltung am Freitag in der Stadt Christchurch singen werden, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte. Als Cat Stevens hatte er in den 60er-, 70er-Jahren großen Erfolg. 1977 trat er zum islamischen Glauben über und wechselte dann auch seinen Namen. Zu der Trauerfeier am Freitag werden auch Politiker und Kirchenvertreter aus dem Ausland erwartet.

Im aufsehenerregenden Fall um die angebliche Attacke auf den US-Schauspieler Jussie Smollett hat es eine neue Überraschung gegeben. Die Staatsanwaltschaft in Chicago ließ alle Anklagepunkte gegen den Star der TV-Serie „Empire“ fallen, der einen rassistischen und homophoben Angriff auf sich inszeniert haben soll. Im Gegenzug werde der 36-Jährige gemeinnützige Arbeit leisten und die von ihm hinterlegte 10 000 Dollar Kaution nicht zurückverlangen, erklärte die Anklagebehörde. Smollett hatte Ende Januar berichtet, er sei nachts in Chicago auf offener Straße von zwei Maskierten angegriffen und rassistisch und schwulenfeindlich beleidigt worden.

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