PORTRÄT

Christa Maar: „Große Wut motiviert mich“

von Redaktion

Wütend sieht sie nicht aus, aber die Wut treibt sie an: die Wut darüber, dass bis heute Menschen an Darmkrebs sterben. Obwohl sich dieser Krebs oft durch Vorsorge verhindern lässt – und im frühen Stadium heilbar ist. Christa Maar, Gründerin der Felix Burda Stiftung, kämpft seit fast zwei Jahrzehnten für die Prävention und Früherkennung von Darmkrebs – seit ihr Sohn Felix Burda 2001 daran starb. „Ich höre erst auf, wenn niemand mehr an Darmkrebs stirbt!“, sagt sie.

Es war die Felix Burda Stiftung, die den März zum „Darmkrebsmonat“ erklärt hat. Kurz darauf nahm die gesetzliche Krankenversicherung die Darmspiegelung für Versicherte ab 55 Jahren in ihren Leistungskatalog auf. „Seitdem konnten 130 000 Todesfälle und 270 000 Erkrankungen verhindert werden“, erzählt Christa Maar. Ein tolles Ergebnis. Aber: Es geht noch besser! Deshalb macht sie unermüdlich weiter.  bn

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