Das filmische Schaffen von Bernd Eichinger füllt Archive. Ein erster großer Meilenstein war 1981 „Christiane F. – Wir Kinder von Bahnhof Zoo“, bei dem sein ehemaliger Studienkollege Uli Edel Regie führte und ein weiterer Kommilitone, Herman Weigel, das Drehbuch schrieb; es war der erste Film für die „Neue ConstantinFilm GmbH“, nachdem Eichinger einen großen Teil der 1977 in Konkurs gegangenen Constantin Film aufgekauft hatte. Das Drogen-Drama wurde zu einem der international erfolgreichsten deutschsprachigen Filme seit Kriegsende. Mehr als 70 Filme hat Eichinger in 30 Jahren produziert – mit feinem Gespür für gute Stoffe. Als „filmsüchtig“, beschrieb er sich selbst, sein Freund und Regisseur Uli Edel sagte einmal: „Er hat etwas Maßloses.“ Ohne diese Maßlosigkeit hätte Eichinger keine internationalen Kassenschlager produzieren können, wie „Die unendliche Geschichte“, „Der Name der Rose“ mit Sean Connery in der Hauptrolle, „Letzte Ausfahrt Brooklyn“, „Das Geisterhaus“ mit Meryl Streep, Glenn Close, Jeremy Irons und Winona Ryder, die „Resident Evil“-Filmreihe mit Milla Jovovich, die oscarnominierten Filme „Der Untergang“ und „Der Baader Meinhof Komplex“ sowie „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“. Als Co-Produzent war er auch bei Caroline Links Oscar-gekröntem „Nirgendwo in Afrika“ beteiligt. Daneben produzierte er aber auch viele populäre deutsche Komödien wie „Manta, Manta“, „Der bewegte Mann“ oder „Das Superweib“. us