Superstar verzaubert Münchner Society

von Redaktion

Liederabend mit der Diva Anna Netrebko

VON MARIA ZSOLNAY

Kann man in High Heels mit den Füßen trommeln? Man kann. Und wie! Die Münchner Society malträtierte am Donnerstagabend das Parkett des Nationaltheaters, um ihr, Superstar Anna Netrebko, Beifall zu zollen. Denn La Diva Anna verzauberte mit ihrem Liederabend das Münchner Publikum – darunter in den ersten Reihen viel Adel, Prominenz und spendierfreudige Unternehmer, die zu später Stunde noch an Annas Tafel Platz nehmen durften. Knapp 100 Leute kamen in den Genuss (eine Karte kostete rund 500 Euro plus erwünschter Spende) des festlichen Dinners im weiß-goldenen Königssaal der Oper. Bei Saiblingstatar an Wildkräutern, Rinderfilet mit Artischocken und Schokoladenküchlein bedankte sich Anna bei ihrem „fantastischen Publikum“.

An ihrem Tisch nahm nicht nur Intendant Nikolaus Bachler („der Abend war ein großes Highlight, ein Spectacolo“) Platz, sondern auch Unternehmer Robert Hübner mit Bald-wieder-Ehefrau Nicky. „Ich unterstütze die Staatsoper mit einem Exzellent-Programm, um mehr solcher Superstars nach München zu holen“, verrät er. Dafür greift er tief in die Tasche – 100 000 Euro jährlich. Da darf man schon mal am Ehrentisch sitzen, wie auch der Super-Computer-Bauer Bernhard Frohwitter mit seiner attraktiven Ehefrau Julia, die ebenfalls im Premium Circle der Oper sind.

Für alle ist es, natürlich, nicht das erste Mal, dass sie Anna Netrebko auf der Bühne erleben. Manche reisen ihr sogar hinterher. „Wir haben sie schon in New York, in der Met, gesehen“, so Ute Büschl. „Aber heute war sie zum Niederknien“, schwärmt sie. „Diesen Abend werden wir nie vergessen“, ist sich Inge Fürstin Wrede-Lanz sicher. „Außergewöhnlich“ (Uschi von Bayern). „Sie ist noch besser geworden, man hört, dass sie glücklich ist“ (Dr. Antje-Katrin Kühnemann). „Sie ist eine echte Diva“ (Prof. Susanne Porsche).

Selbst ein seltener Operngast war begeistert: Uli Hoeneß kam mit Frau Susanne, blieb aber nicht zum Dinner: „Wir müssen nach Hause zu unserem Hund, der kann nicht so lange alleine bleiben.“ Ebenfalls dabei: HVB-Chef Dr. Michael Diederich, der das Dinner unterstützte. Der Erlös kommt dem Campus-Programm der Staatsoper zugute.

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