Leserbrief zum Bericht „Vor Zug geschubst? Zwei 16-Jährige tot“ (Bayernteil):
In Nürnberg werden drei Jugendliche vor einen Zug geschubst. Ein Streit wegen Nichtigkeiten soll dieser Tat vorausgegangen sein. Einer der jungen Leute kann sich retten. Die beiden anderen werden vom Zug zerfetzt. Im Zeitungsbericht ist zu lesen, dass zwei deutsche Jugendliche dieses Verbrechen begangen haben. Beide, so wird weiter berichtet, haben einen Migrationshintergrund. Der Bayerische Rundfunk berichtet ebenfalls davon, dabei ist nur von zwei deutschen Tätern die Rede. In Fernsehnachrichten kommt das Thema – soweit mir bekannt ist – nicht vor. Die Medien unterscheiden also sehr auffällig zwischen „Pass-Deutschen“ und „echten“ Deutschen. Anders ist nicht zu erklären, warum dieser furchtbare Vorfall so zurückhaltend behandelt wird. Wie hätte die Berichterstattung ausgesehen, wenn die Opfer Ausländer und die Täter „echte“ Deutsche gewesen wären? Muss man sich wundern, wenn dann unter anderem von Manipulations-Medien gesprochen wird?
Gerhard Mania
Neumarkt-St.Veit