Daimlerwald nicht nur durch Corona wichtig für Waldkraiburger

von Redaktion

Zum Bericht „Corona-Auszeit am Innkanal statt an den Seen“ (Lokalteil):

In Ihrem Artikel berichten sie über das Glück der Einwohner unserer Stadt, in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen, die Erholungsgebiete direkt vor der Haustür zu finden. Als hätten sie die Entwicklung vorausgeahnt, versuchen Waldkraiburger Bürger seit vergangenem Sommer, den Bürgermeister und den Stadtrat davon zu überzeugen, dass Waldkraiburg seine Naherholungsgebiete dringend braucht. Die wichtige Rolle, die dabei der Daimlerwald und der angrenzende Staatsforst als Naherholungsgebiet spielten, ist seit den Ausgangsbeschränkungen nicht mehr zu übersehen.

Nie nahmen so viele Waldkraiburger Familien, Rentner, Jogger, Walker, Radler, Spaziergänger und Gassigeher jeden Tag Besitz von diesem Waldstück zwischen Daimlerstraße und Ampfing, das die Stadt in Zukunft für Gewerbe und Industrie ausweisen will. Sie „entwickeln“ ganz von sich aus die Stadt in eine Richtung weiter. Eine bessere Nutzung für dieses circa 13 Hektar großes Waldgebiet kann es nicht geben. Das sollte auch im Stadtrat Respekt und Anerkennung finden. In diesem Zusammenhang ist es auch angebracht, das Isek-Konzept von 2016 kritisch zu hinterfragen. Es wird in erster Linie um die Begrenzung der schweren Rezessionsschäden gehen und nicht um die Verfügbarkeit von 13 Hektar zusätzlicher Entwicklungs- und Reservefläche sowie weitere Wachstumsansagen für Industrie und Gewerbe. Unter diesen Umständen ist es nicht zu rechtfertigen, das dringend notwendige Naherholungsgebiet weiterhin zur Disposition zu stellen.

Ursula Galle

Waldkraiburg

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