Zum Bericht „Holzpreise explodieren am Markt“ (Lokalteil):
Mit Erschrecken muss ich lesen, dass Frau Obermeier-Osl als Chefin des Holzwerkes Obermeier den früher verschmähten Flug des Borkenkäfers zum Zwecke der Gewinnmaximierung inzwischen herbeisehnt. Der Waldbauer dagegen freut sich über die kalte Witterung und hofft, dass der Flug ausbleibt oder sich zumindest verzögert. Sich in Zeiten der Borkenkäferplage mit billigem Holz einzudecken, um das dann teuer oder sogar überteuert weiterzuverkaufen, ist schon seit geraumer Zeit das Geschäftsmodell vieler, aber nicht aller Säger. Ich für meinen Teil werde mein Holz im Wald lieber verrotten lassen als es anderen zur Aufbesserung der Bilanzen in den Rachen zu schmeißen. So nutzt es noch der Natur und der Umwelt.
Reinhard Henke
Unterreit