Zum Artikel „Unertl-Streit: Hetzl schickt Tonband an das Verwaltungsgericht“ (Regionalteil):
Anstatt sich über eine großzügige Übertragung des Wasserrechts an die Bürger Mühldorfs zu kümmern, wird nun über Aussagen des Bürgermeisters – so beleidigend sie auch sein mögen – vor dem Verwaltungsgericht gestritten. Bitte, lieber Bürgermeister, liebe Stadträte, klären Sie ab, ob dieses Recht grundbuchamtlich festgehalten ist und wie man es den Bürgern zugänglich machen könnte und welchen Aufwand das bedeuten würde. Bitte erweisen Sie sich nur ein wenig dankbar für eine Zuwendung von einer Persönlichkeit, mit der der eine oder andere Kommunalpolitiker so einige nette Stunden im Weißbierzelt verbracht hat. Investieren Sie Geld und Energie, um diese Aufgaben zu erfüllen! Aber wie mit Rechten und Eigentum der Bürger umgegangen wird, zeigt sich ja bei der Gestaltung des Sümö-Geländes. Mit der Umwandlung der gesamten Fläche in „Urbanes Gebiet“ geht es jetzt nur noch um die Ausweisung eines Baugebiets mit bis zu 100 Wohneinheiten. Mehr Parkplätze, die sich die Aktionsgemeinschaft wünschen würde, oder Grünflächen für die Bürger? Von wegen! Davon ist keine Rede mehr. Bitte handeln Sie im Sinne der Bürger und übergehen nicht deren Rechte und Interessen. Das ist Ihre Aufgabe, lieber Stadtrat. Und da genügend juristische Kompetenz im Stadtrat vertreten ist, könnte man erwarten, dass diese Dinge auch ohne Gericht gütlich geregelt werden könnten.
Monika Haneder
Mühldorf