Altötting – Das Künstlerehepaar Monika und Michele Gaggia stellt beim Dienstagskonzert am 19. September um 19.30 Uhr in der Aula der Max-Keller-Schule (Berufsfachschule für Musik) in Altötting spätbarocke und frühklassische Komponisten in den Vordergrund. In der Besetzung Violoncello und Cembalo spielen sie dabei unter anderem Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Antonio Vivaldi und Alessandro Scarlatti.
Während die Sonaten Vivaldis und Scarlattis noch dem Generalbasszeitalter entspringen, setzt sich der Bach Sohn deutlich davon ab. Als Hauptvertreter des Empfindsamen Stils ist seine Musik voller zerrissener Melodien, ungewöhnlicher Sprünge, Harmonien und Wendungen, die aus der Barocktradition heraustreten.
Monika und Michele Gaggia konzertieren seit vielen Jahren gemeinsam und widmen sich dabei hauptsächlich der Barockmusik. Monika Gaggia, 1974 in Altötting geboren, begann fünfjährig ihre musikalische Ausbildung. Ab 1993 erfolgte das Studium an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Professor Wilfried Tachezi. Als Solistin und Kammermusikerin stellt sie regelmäßig ihre musikalische Erfahrung bei Auftritten in ganz Europa unter Beweis. 1998 begann Monika Gaggia mit ihrer Unterrichtstätigkeit an den Musikschulen in Bad Reichenhall und Mühldorf. Als Dozentin wirkt sie seit 1999 bei den Projekten des „Inn-Salzach-Euregio-Jugendorchesters“ mit. Seit 2009 ist sie auch Lehrkraft für Violoncello an der Max-Keller Berufsfachschule für Musik in Altötting.
Den Schwerpunkt ihres musikalischen Wirkens nimmt die Kammermusik ein: zu den regelmäßigen und langjährigen Partnern gehören die Pianisten Isabel von Jakubowski, José-Daniel Martinez und Kristian Aleksic, der Cembalist Michele Gaggia und die Salonmusik „Saitensprünge“. Im Mittelpunkt der Discografie steht die Salonmusik: Monika Gaggia initiierte eine Aufnahme der Originalmusik, die auf der Titanic gespielt wurde.
Der Eintritt ist frei,
um einen Unkostenbeitrag
wird gebeten.