Umfrage

Was Lehrer über uns denken

von Redaktion

An dieser Stelle hätten wir gerne eine Umfrage mit ehemaligen Grundschullehrern veröffentlicht. Wir hätten sie gefragt, was ihrer Meinung nach die aktuelle Grundschüler-Generation von unserer „Generation 2000“ unterscheidet. Doch leider erklärten sie sich dafür nicht bereit. Warum? Ganz einfach: „Na, wenn wir das machen, steigen uns die Eltern aufs Dach“, hieß es. Die geringste Andeutung würde genügen, „wir wollten ihre über alles geliebten Kinder unter die Generation 2000 stellen“. Schade. Aber auch ein Beleg dafür, dass sich nicht nur die Schüler, sondern auch die Eltern im Lauf der Zeit geändert haben. Zwei Lehrerinnen haben aber doch geantwortet.

Zum einen eine Grundschullehrerin aus dem Landkreis Mühldorf, die durchaus einen Unterschied zwischen der Generation 2000 und den jetzigen Klassen sieht. Gravierend findet sie, dass die Hausaufgaben im Vergleich zu früher nicht mehr so ordentlich und sauber gemacht werden und auch häufiger Fehler aufweisen. Ihrer Meinung nach ist der Grund dafür, dass immer weniger Kinder ungestört zu Hause, eventuell sogar mit Hilfe der Eltern, ihre Hausaufgaben erledigen.

Zum anderen unsere Betreuungslehrerin Bettina Harnischmacher, die sagt: „Man kann schon einen Unterschied zwischen der heutigen Generation und der Generation 2000 feststellen. Zum Beispiel geht die Motivation schneller verloren, die Frustration über Misserfolge nimmt schneller überhand, das Durchhaltevermögen nimmt ab und der Ehrgeiz fehlt oft. Trotzdem sieht man, dass die heutige Generation den Wechsel im Kopf zwischen verschiedenen Themen schneller bewältigen kann. Liebenswert sind/waren sie aber alle.“ Tamara Eggelaar/Lena Kain

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