Ein Porträt über die Roman- und Drehbuchautorin Eva Leidmann

Erst verboten, dann gefeiert

Eva Leidmann am Schreibtisch: Die Aufnahme illustriert einen Beitrag über sie im Magazin „Filmwelt“ vom 27. September 1936.Foto Archiv/Kuegler

Eva Leidmann am Schreibtisch: Die Aufnahme illustriert einen Beitrag über sie im Magazin „Filmwelt“ vom 27. September 1936.Foto Archiv/Kuegler

Vita und Leben von Eva Leidmann sind weitgehend unbekannt – dabei hat sie zwei Romane geschrieben, die an die Werke der bayerischen Schriftstellerin Lena Christ erinnern und die in den frühen 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts den Nationalsozialisten nicht passten: Im Zuge der Bücherverbrennung vom Mai 1938 wurden die Romane „Wie man sich bettet“ und „Auch meine Mutter freute sich nicht“ verboten.

Von Ina Kuegler

Mühldorf – In Mühldorf verbrachte Eva Leidmann ihre Jugend, in München kellnerte sie, in Hamburg verfasste sie drei Romane und in Berlin hatte sie endlich Erfolg – sie schrieb acht Drehbücher für den berühmten Filmkonzern Ufa. Mit nicht einmal 50 Jahren starb Eva Leidmann nach einer Blinddarmoperati

Freitag, 22. Mai 2026

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