Die Wirtshausmusikanten Toni Bartl, Daniel Neuner und Juri Lex treten als Knedl & Kraut auf, singen ein Hohelied auf die Zeit, in der Mann noch im Wirtshaus wohnte und haben selbstredend auch ihre selbstgeschusterte Stubn gleich mit dabei. In der hockten sie zweieinhalb Stunden auf der Bühne im ausverkauften Haberkasten, klopfen süffisante und gerne auch derbe Sprüche. „Stubnmusi“ ist für sie dabei ein Experimentierfeld. Der Wanderstab wird zur Querflöte, ein Gewehrlauf zum Didgeridoo, Schaufel und Schublade zu Gitarren. Alpenrock wird auf der Heugabel gespielt und allerlei schräge Töne entlocken sie dem selbstgebastelten Dudelsack aus Luftpumpe und Gummihandschuh. Toni Bartl aus Partenkirchen beherrscht die Diatonische, Daniel Neuner aus Garmisch mit seinem urbayerischen Charme absolvierte ein Fitnesstrommeln auf Heugabel und mit Suppenlöffeln auf seiner Krachledernen. Juri Lex aus Pullach brillierte auf Geige und Flöte.Foto vk