Die Stimme der Grünen Insel

von Redaktion

Das „Sean Keane Trio“ zu Gast im Haus der Kultur in Waldkraiburg

Waldkraiburg – Sean Keane, die Stimme Irlands und seine langjährigen Begleiter, Gitarrist Pat Coyne und Fergus Feely am Mandocello, sind seit Jahren gern gesehene Gäste im Haus der Kultur in Waldkraiburg. Nach zwei Jahren Pause machte das Trio von der Grünen Insel am Freitag im kleinen Saal Station. Ein Konzertabend, bunt gemischt mit traditioneller irischer Folklore und Songs aus der amerikanischen Countrymusik.

Seine markante Stimme und sein schelmisch sympathisches Lächeln: Mehr braucht Sean Keane nicht, um alle in seinen Bann zu ziehen. Egal ob es Lieder sind, die seine Heimat besingen, oder ob er über den großen Teich schweift: Die Zuhörer gehen gerne mit ihm auf musikalische Reise. „The Mountains of Pomeroy“, instrumental dargeboten, „Stranger to the Rain“ oder das a cappella vorgetragene „The Woods of Gortnamona“ befeuern die Träume von der grünen Insel. Bob Dylans „Make You feel my Love“ und das von Townes Van Zandt geschriebene „If I Needed You“ gehörten genauso zum abwechslungsreichen Repertoire wie das 250 Jahre alte „Shenandoah“.

Auch seinen Begleitern gab Keane die Möglichkeit sich zu präsentieren. Zweimal verließ er die Bühne und Coyne und Feely durften zeigen, dass sie nicht nur gute Instrumentalisten, sondern auch sehr gute Sänger sind. Neben all der hervorragenden Musikalität hatte an diesem Abend auch der Spaß seinen Platz. Als Keane’s Flöte und die Gitarre von Coyne sich nicht über die richtige Dur-Tonart einig wurden, konnte sich Coyne die Bemerkung nicht verkneifen; „It’s from ALDI.“ Und Feely hat ein neues deutsches Wort gelernt: „Unverträglichkeit“, um aber gleich zu bemerken: „Keine Arbeitsunverträglichkeit!“. Was zu beweisen war.

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