Mit Cello und Klavier

von Redaktion

Altötting – Die Dienstagskonzerte in der Max-Keller-Berufsfachschule für Musik eröffnen im neuen Jahr mit klangvoller Cello- und Klaviermusik. Am Dienstag, 9. Januar, um 19.30 Uhr spielen Katarina Schmidt (Violoncello) und Thomas Schuch (Klavier) Cellosonaten von Ludwig van Beethoven (Nr. 4 in C-Dur op. 102/1), Johannes Brahms (Nr. 2 in F-Dur op. 99) und Claude Debussy. Des Weiteren werden das Adagio und Allegro op. 70 von Robert Schumann und die „Rumänischen Volkstänze“ von Béla Bartók erklingen.

Brahms hatte sich Zeit seines Lebens einem eigenen Cellokonzert entzogen. Als er in seinen späten Jahren die Partitur des Cellokonzerts seines Freundes Antonín Dvorák erblickte, soll er gerufen haben: „Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!“ Nichtsdestotrotz hat Brahms mit seiner F-Dur Cellosonate eines der bedeutendsten Kammermusikwerke geschaffen. Mehr oder weniger auf der selben Stufe ist die späte C-Dur Sonate von Beethoven zu sehen, auch wenn diese selten gespielt ist. Umrahmt werden die beiden Großmeister von poetischem, französischem Impressionismus, romantischen Alpenklängen – Schumann komponierte das Adagio & Allegro ursprünglich für Horn – und von immer wieder begeisternder rumänischer Volksmusik, bei der Bartók sehr überzeugend den authentischen Charakter mit virtuoser Konzertreife verbindet.

Der Eintritt ist frei, um einen Unkostenbeitrag wird gebeten.

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