Bruckmühl – Radierungen und Kohlezeichnungen von Raimund Reiter und Objekte von Walter Weer sind in der aktuellen Ausstellung in der Galerie Markt Bruckmühl präsentiert.
Walter Weer
Walter Weer, geboren 1941 in Wien, absolvierte ein naturwissenschaftliches Studium an der Universität Wien und studierte zudem an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Nach dem Studium der Malerei erzielte er mit seinen Zeichnungen großen Erfolg. Er wandte sich jedoch bald der Skulptur zu, zunächst nur aus Papier, bald auch zusätzlich mit Schnüren, Holz und Spachtelmasse. Aus Schachteln, Verpackung und gefundenen Materialen, die er auf seinen Reisen, auf der Straße, im Souk, auf Märkten in aller Welt, buchstäblich „aufsammelt“, entstehen ganz unterschiedliche Arbeiten, Wand- oder Rad-Objekte, mit Titeln wie „Bibliotheks-Rad“ oder „Das Rad der Blutsbrüder“ sowie Schnurgebilde. Aus Schnüren aller Art „knüpft“ der Künstler die von der Decke hängenden Reusen. Seit 1975 waren die Arbeiten von Walter Weer schon weltweit in über 100 Einzelausstellungen zu sehen.
Raimund Reiter
Raimund Reiter, geboren 1950 in Eichendorf, ist als Maler und Grafiker Autodidakt. 1984 richtete er ein druckgrafisches Atelier in der Nähe von Landshut ein. Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht für ihn die Kernfrage: Wo ist Licht und wo ist kein Licht? Es entstehen atmosphärische Stimmungen, ausbalanciert im Zusammenspiel von Schwarz und Weiß. re