Wie Wasser die Erde formt

von Redaktion

Sonderausstellung mit Edmaier-Bildern

München/Ampfing – Fotografien des Ampfingers Bernhard Edmaier sind bis 3. Juni im Rahmen einer Sonderausstellung im „Museum Mensch und Natur“ im Schloss Nymphenburg zu sehen. Das Thema: „Wasser – wie es unsere Erde formt“.

Aufsteigende Wolkentürme, helle Sandfächer in grün schimmernden Seen oder driftende Eistrümmer in trübem Gletscherwasser – die ausdrucksstarken, großformatigen Fotografien von Bernhard Edmaier präsentieren Wasser von einer bisher kaum wahrgenommenen Seite – als die wichtigste landschaftsgestaltende Kraft auf unserer Erde.

Die 45 großformatigen Aufnahmen gliedern die Ausstellung in drei Kapitel: Wasser in seinen drei Aggregatszuständen flüssig, fest und gasförmig, Wasser, das destruktiv, transportierend und konstruktiv sein kann und schließlich der Klimawandel, der diese Prozesse beschleunigt und die Verteilung von flüssigem und gefrorenem Wasser drastisch verändert. Die Fotografien sind zumeist Luftbilder, die in den verschiedensten Regionen der Erde aufgenommen wurden. Ausführliche geografische und geologische Informationen dazu bieten die Bildtexte der Wissenschaftspublizistin Angelika Jung-Hüttl.

Das „Museum Mensch und Natur“ hat die Fotoausstellung um zahlreiche interaktive Exponate ergänzt. So kann der Besucher erkunden, wie viel Wasser es auf der Erde gibt und wie die Verteilung von Salz- und Süßwasser ist. Auch den Themen, wie sich der Klimawandel auf Gletscher und Meeresspiegel auswirkt, sind Exponate gewidmet. Weiterhin machen Gesteinsproben begreifbar, wie deren Entstehungsgeschichte von Wasser und Eis geprägt ist.

Die Sonderausstellung zum Thema Wasser ist bis 3. Juni zu folgenden

Öffnungszeiten zu sehen: Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Abendöffnung am Donnerstag bis 20

Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 10 bis 18 Uhr.

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