Aus der Not eine Tugend gemacht

von Redaktion

Ausstellung im Haus der Fotografie beleuchtet die Geschichte des Jazz: Stilrichtungen, Strömungen, berühmte Musiker

Burghausen – Die Improvisation hat bei der Entwicklung des Jazz stets eine wichtige Rolle gespielt. Da liegt es auf der Hand, dass die Kuratoren der aktuellen Ausstellung im Haus der Fotografie Burghausen ihre Ausstellung „A Jazz Improvisation“ nennen.

„Wir möchten die Geschichte des Jazz anhand von Stilrichtungen und ihren bekannten Vertretern abbilden, wobei natürlich keine Vollständigkeit, sondern mehr ein Überblick zu erwarten ist“, erklärt Ines Auerbach, Leiterin des Hauses und eine von fünf Kuratoren der Ausstellung.

Dass sich das Haus der Fotografie gerade im „Impro-Modus“ befindet, liegt daran, dass die ursprünglich vorgesehene Ausstellung mit Plattenhüllen kurzfristig abgesagt wurde. Für Ines Auerbach, selbst auch Musikerin, und ihre Mitstreiter eine Herausforderung, die jedoch allen Beteiligten gerade wegen der Improvisation große Freude macht. „Wir kennen uns recht gut, da funktioniert das Zusammenspiel und gerade weil es zwischendurch auch neue Überraschungsmomente zu nehmen gilt, macht uns die Ausstellungskonzeption riesig Spaß“, sagt Künstler und Kurator Lexan Frye. Ebenfalls im Team der Ausstellungsmacher: Fotograf Franz Ramgraber, Grafiker und Musiker Herbert Öller und Jazz-Journalist und Fotograf Arne Reimer. Alle Kuratoren werden bei der Vernissage am morgigen Samstag, 3. März, um 19 Uhr im Haus der Fotografie vor Ort sein. Die Ausstellung wird vorwiegend aus der hochwertigen, mehr als 6000 künstlerische Fotografien umfassenden Sammlung des Hauses und zwei privaten Leihgebern bestückt. Auch in der fertigen Impro-Ausstellung wird musikalisch improvisiert: Das „Michael Roß Quartett“ jazzt live durch den Abend.

Der Eintritt zur Vernissage ist frei. Warme Kleidung empfehlenswert, da die Räume nicht beheizt sind. Öffnungs- zeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

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