Burghausen – Vier Künstler, drei Stile: Eine Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Die Burg“ präsentiert Malerei, Video, Mixed Media-Installationen und Objektkunst. „Lost Images“ thematisiert die künstlerische Auseinandersetzung traditioneller Malerei mit der Welt moderner Medien und ihrer Bilderflut: Das „Bild“ im Wandel vom analogen ins digitale Zeitalter. Entstanden ist so fast eine multimediale Bilderflut voller virulenter Botschaften, die mit Ironie und Sympathie die Errungenschaften, aber auch kritisch die Auswüchse der gegenwärtigen Informationsgesellschaft karikiert. Annegret Bleisteiner zeigt Installationskunst und Malerei, die sich im Auflösungsprozess zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegt. Sie persifliert in ihren schreiend bunten Installationen aus Haushaltswaren, bestickten Bildern und Kinderspielzeug unsere moderne Plastikwelt und den Umgang mit einer vielfach unnützen Produktflut. Wolfgang L. Diller gilt als Videokünstler der ersten Stunde. Neben der Malerei stehen bei ihm virtuelle Welten und Videokunst im Fokus. Er präsentiert Mixed Media-Installationen und teils großformatige Gemälde. Friederike & Uwe, das sind Friederike Dopheide und Uwe Wulz. Sie zeigen Pixelbilder aus kleinsten Kunststoffsteinchen, gepixelte Klebebilder aus Folie auf Plexiglas und Objekte. Ihre Arbeiten zeigen eher eine konsumkritische Haltung und setzen sich mit den wechselseitigen Beziehungen von Kitsch, Konsum und Medien auseinander. Als Gemeinschaftsausstellung thematisiert „Lost Images“ den Wandel des Bildes vom analogen ins digitale Zeitalter. Dabei treffen die traditionelle Malerei mit Comic-Kunst und der knallbunten Bilderwelt aktueller audiovisueller Medienkunst aufeinander. „Lost Images“ steckt voller virulenter Botschaften, die uns beeinflussen und infizieren, „dabei weit witziger, als man es sprachlich darstellen könnte“. Eröffnung ist am Freitag, 16. März, um 19 Uhr im Liebenweinturm auf der Burg Burghausen.
Die Ausstellung ist vom 16. März bis 8. April zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: Mittwoch von 18 bis 20 Uhr, Freitag von 16 bis 18 Uhr, Samstag von 14 bis 18 Uhr, Sonntag von 10 bis 12
und 14 bis 18 Uhr.