„Die Burg“ stellt aus

von Redaktion

Burghausen – Unter dem Titel „Objektiv – Subjektiv“ zeigen vom 20. April bis 13. Mai Ursula Zeidler und Fritz Dumanski im Liebenweinturm in Burghausen Fotos und Übermalungen von Fotos. Ursula Zeidler arbeitete nach ihrer Ausbildung an der Bayerischen Staatslehranstalt für Fotographie in München seit den 60er-Jahren als Fotojournalistin, veröffentlichte zahlreiche Foto-Bildbände und präsentierte ihre Arbeit auf Ausstellungen im In- und Ausland. Ihr Ehemann Fritz Dumanski begann an der Münchner Akademie der Bildenden Künste ein Studium der Malerei, wechselte dann aber das Metier und wurde Autor für den Bayerischen Rundfunk. Seit elf Jahren widmet er sich ausschließlich der Fotografie und Malerei. Die Ausstellung im Liebenweinturm auf der Burg zu Burghausen konfrontiert zwei völlig unterschiedliche Arten, mit Fotografie umzugehen: Ursula Zeidlers Interesse gilt den Menschen, oftmals Kindern, Künstlern und milden Außenseitern der Gesellschaft. In Porträts, Paar-Porträts und in der Wiedergabe alltäglicher Szenen beweist sie eine leise, liebevolle Ironie, mit der sie ihr Umfeld beobachtet Auch Fritz Dumanskis Motive in Schwarz-Weiß und Farbe sind auf den ersten Blick – beinahe alltäglich. Nur beinahe, denn wer sich auf die Bilder einlässt, spürt schnell eine gewisse Abgründigkeit. Sowohl Ursula Zeidler wie Fritz Dumanski gestalten im Liebenweinturm je ein Stockwerk. In einem weiteren Stockwerk, dem dazwischen, treffen sich die beiden bildnerischen Ansätze: Ursula Zeidler erweitert ihr fotografisches Vokabular um das Dinghafte, Fritz Dumanski um das Soziale. Ein Experiment.

Eröffnung ist am 20. April um

19 Uhr, Öffnungszeiten: Mittwoch

von 18 bis 20 Uhr,

Freitag von 16 bis 18 Uhr, Samstag von 14 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertag von

10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr.

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