Wasserburg – Zwischen den beiden Erzählungen Arthur Schnitzlers – „Leutnant Gustl“ und „Fräulein Else“ – liegen 23 Jahre: Der innere Monolog des Leutnants stammt von 1901, die Gedanken der höheren Tochter Else stammen aus dem Jahr 1924. In beiden Prosa-Meisterstücken geht es um die Ehre, die äußere und die verinnerlichte. Else und Gustl werden unversehens in eine existenzielle Krise gestoßen, die ihnen den Boden unter den Füßen wegzieht. Schnitzler öffnet den Blick in die Köpfe dieser jungen Menschen und lässt uns an ihrem Seelenleben, ihren Träumen und Nöten teilhaben. Die Bühnenfassung der beiden Novellen von Arthur Schnitzler stammt von der Moreth Company aus Dießen am Ammersee. Sie ist unter dem Titel „Am Rande der Welt“ am Montag, 30. April, um 20 Uhr bei den 14. Wasserburger Theatertagen zu sehen. Mehr Informationen sowie Karten gibt es über www.theaterwasserburg.de.
Karten im Vorverkauf sind bei der Buchhandlung Fabula und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.