Aschau – Katrin Kirsch hat das erste Stadl-Brass-Festival organisiert. Gestern zog sie im Gespräch mit der Heimatzeitung eine mehr als positive Bilanz.
Wie ist das erste Stadl-Brass-Festival aus Sicht der Organisatorin gelaufen?
Schon fast zu gut. Die Stimmung an allen drei Tagen war sehr gut. Alle Besucher haben ausgelassen, aber friedlich gefeiert. Und dank der vielen fleißigen Helfer und der guten Zusammenarbeit mit den Vereinen gab es auch im Ablauf keinerlei Probleme.
Wie viele Besucher kamen an den drei Tagen?
Der Stadl ist für insgesamt 360 Personen zugelassen. Am Freitagabend waren wir ausverkauft, am Samstag gab es nur noch zehn Karten an der Abendkasse. Und der Sonntag lief dann dank der vielen spontanen Besucher auch deutlich besser als der Vorverkauf erwarten ließ. Insgesamt waren also an dem Wochenende rund 1000 Besucher da.
Dabei haben einige eine lange Anreise in Kauf genommen.
Ja, das ist schon überwältigend. Wir hatten Besucher aus Österreich und Südtirol da, die drei Tage in der Turnhalle geschlafen haben. Sogar aus Göttingen bei Hannover war eine Blosn mit Wohnmobil angereist. Am besten organisiert war eine Gruppe aus Dingolfing: Die hatten ihren eigenen umgebauten Reisebus dabei.
Wie stehen die Chancen für ein zweites Stadl-Brass?
Die Hälfte der Besucher hat gleich beim Heimgehen gesagt, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen würde. Aber das ist aus organisatorischer Sicht nicht zu schaffen. Wir haben zwei Jahre auf dieses Festival hingeplant und bräuchten sicher wieder zwei Jahre für einen nächsten Anlauf. Aber es wird ein zweites Mal geben, die Frage ist nur wann.
Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen?
Am Konzept würden wir sicher nicht viel ändern. Das hat sich dieses Mal wunderbar bewährt. Unser Anspruch war es, neben der Tradition eben auch Blasmusik-Party zu bieten. Und gerade die vielen jungen Besucher, die zum Teil lange Anfahrten haben, wollen das ja auch. Die letzte Band des Abends soll schon krachen.
Und was sagen die Finanzen?
Da sind wir ganz zufrieden. Unser Ziel war es, mit einer Null aus dem Wochenende zu gehen. Und das haben wir wohl auch erreicht.ha