Waldkraiburg – „Geschliffen, graviert und bemalt – Emil Rimpler und die Nordböhmische Glastradition“ heißt eine neue Ausstellung im Glasmuseum im Waldkraiburger Glasmuseum. Sie wird eröffnet am Sonntag, 10. Juni, 15 Uhr und zeigt Arbeiten der berühmten Glasfirma Rimpler und die Geschichte von Emil Rimpler. 1936 in Morgentau, in der Nähe der berühmten Glasstadt Haida, dem heutigen Nový Bor gegründet, stand seine junge Firma ganz in der Nordböhmischen Glastradition. Nach dem Krieg baute Emil Rimpler mit seiner Frau Maria das Unternehmen in Zwiesel erfolgreich wieder auf. Dabei war es für ihn ein besonderes Anliegen, das nordböhmische Handwerk der Glasveredlung auch in seiner neuen bayerischen Heimat zu pflegen. Die Ausstellung ist zu sehen bis 29. Juli.