Bad Aibling/Mühldorf – Der Verein „Opernbühne Bad Aibling“ führt in diesem Jahr„La clemenza di Tito“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Die Rolle der Servilia singt und spielt die Mühldorferin Katharina Wittmann.
In der Reithalle des Schlosses Maxlrain werden seit mehr als 30 Jahren Opern aufgeführt, eine pro Jahr an fünf Abenden im Juli. Die sorgfältige Auswahl der jeweiligen Oper, die professionelle Gestaltung und die besondere Atmosphäre des Schlossareals bei Bad Aibling tragen dazu bei, dass diese Aufführungen große Bekanntheit weit über die Rosenheimer Region hinaus erfahren. Jedes Jahr werden in Vorsingterminen junge, hochkarätige Sänger ausgewählt, die die Solistenrollen im jeweiligen musikalischen Werk übernehmen.
Zum zweiten Mal dabei ist nun Katharina Wittmann, die im vorigen Jahr nicht nur wegen ihrer hervorragenden Stimme, sondern auch wegen ihres schauspielerischen Talents auffiel. Die in Mühldorf lebende Musikerin ist diplomierte Sängerin (lyrische Sopranistin), außerdem Konzertpädagogin im Fachbereich Gesang, Stimmbildung und Gitarre. Nach Grundstudiengängen setzte sie ihr Hauptstudium in Konzertfach und Instrumentalpädagogik Gitarre am Mozarteum in Salzburg fort. Heuer übernimmt sie in Maxlrain in dem späten Werk von Wolfgang Amadeus Mozart „La clemenza di Tito“ die Rolle der Servilia.
Der Geist des Humanismus prägt die Opernhandlung. Der Herrscher Titus bewahrt trotz eines Anschlags auf sein Leben die Tugend der Milde und der Vergebung. Die Intendanz liegt in den Händen von James Barnes, die Inszenierung übernimmt der Aiblinger Regisseur Michael Stacheder und die musikalische Leitung hat zum ersten Mal eine Fau, die Griechin Chariklia Apostolu.