Burghausen – Die Festspiele „Europäische Wochen Passau“ sind 2018 unerwartet stark ins Straucheln geraten: Der Start mit dem neuen Intendanten Thomas E. Bauer war vielversprechend, aber die Zusammenarbeit war schneller beendet als gedacht. „Wir haben die Entwicklung bis zum endgültigen Aus natürlich mit Interesse, aber auch Bedauern verfolgt“, sagt Burghausens Bürgermeister Hans Steindl, der bereits im Vorfeld zu den Mitgliederversammlungen häufig nach Niederbayern gefahren ist. Trotz der internen Zerwürfnisse und der Absage der für Ende Juli geplanten Jedermann-Konzerte in Burghausen habe man von Seiten der Stadt aber immer an den „Europäischen Wochen Passau“ festgehalten, heißt es in einer Pressemitteilung. „Uns geht es um den Europäischen Gedanken, um den Zusammenhalt und den Erhalt der Kulturachse Passau-Burghausen“, erklärt Steindl, der schnell eigene Künstlerkontakte ins Spiel brachte. „Wir konnten mit Anja Lechner und Alexander Melnikov hochkarätige Musiker gewinnen können und werden zudem an unserer finanziellen Unterstützung für die Festspiele festhalten“, so Steindl.
So sei zumindest für dieses Jahr die Zusammenarbeit mit den „Europäischen Wochen Passau“ gesichert. Für das kommende Jahr erwartet sich das Stadtoberhaupt aber auch ein gewisses Entgegenkommen. „Wir möchten mehr Einfluss bei der Programmgestaltung erlangen. Wir müssen unser Engagement bei den „Europäischen Wochen“ auch begründen.“
Heuer steht nun am 12. Juli ein Konzert mit Anja Lechner, Cello, und François Couturier, Klavier, Moderato Cantabile auf dem Programm. Beginn ist um 19 Uhr in der Aula des Kurfürst-Max-Gymnasiums.
Am 28. Juli präsentiert dann Pianist Alexander Melnikov das Programm „Many Pianos“, Beginn ist um 19.30 Uhr im Stadtsaal Burghausen.
Karten gibt es bei der Burghauser Touristik Gesellschaft unter Telefon 08677/887140 und im Burghauser Bürgerhaus unter 08677/97400 sowie bei der Kartenzentrale der „EuropäischenWochenPassau“ unter Telefon 0851/5609626.