Macbeth im Schutzraum

von Redaktion

Töging – Mario Eick zeigt in Kooperation mit dem „Kulturverein Siloland“, dem „Theater für die Jugend“ und dem Kollektiv „Andomeda Straine“ die erste Premiere der neugegründeten Theaterinitiative „Fabrikschauhaus Töging“. Auf dem Gelände des Nachtclubs „Schutzraum“ geht am Sonntag, 21. Oktober, die erste Premiere über die Bühne. „Der Schutzraum Töging ist als Spielort prädestiniert für das, was wir uns vorgenommen haben“, sagt Mario Eick, der den Macbeth als inhaftierten Tyrannen spielen wird. Eick lässt in Töging eine postapokalyptische Welt entstehen, in die „der Zuschauer als Beobachter förmlich hineingestoßen wird“. Das Schauspiel beginnt mit dem Eintritt durch den Zugwaggon. Es gibt Passierscheine, Verhaltensmaßregeln und Erbsensuppe auf Rationskarten. Eick spricht von einem „totalen Theatererlebnis“, das an das Kriegsende 1945 erinnert. Dabei wurde die Schreckensherrschaft des Diktators Macbeth nach einem blutigen Krieg mit unzähligen Opfern beendet. Entgegen der Verlautbarungen, dass der Diktator auf dem Schlachtfeld enthauptet wurde, überlebte dieser und konnte festgesetzt werden. Bevor der internationale Gerichtshof die Verhandlung aufnimmt, haben eine Hand voll Auserwählter die Möglichkeit, die Bestie in Menschengestalt zu beschauen. Wird Macbeth sich versuchen zu rechtfertigen oder steht er zu seinen Untaten? „Das Schottland aus William Shakespeares blutigem Schauspiel wird zu einem Bayern nach der Apokalypse. 75 Minuten lang wird Macbeth sein Leben und seine Geschichte aus seiner Perspektive erzählen und durchleben“, sagt Eick. Zu sehen am 21., 26., 28. Oktober und 4. November, jeweils um 20 Uhr im Schutzraum Töging, Aluminiumstraße 6. Reservierungen sind unter Telefon 08678/237013 sowie online unter booking@derschutzraum.de möglich.re

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