Mühldorf/Waldkraiburg – „Glück stand nicht zur Debatte“ heißt der Debütroman von Miriam Geimer aus Waldkraiburg. Mit dem Stammtisch der „Rosenheimer Autoren“ hat sie nun den Erzählband „Wundersame Winterzeit“ veröffentlicht. Am Dienstag stellt sie zusammen mit weiteren Autoren ihre Kurzgeschichte bei einer Lesung in der Stadtbücherei Mühldorf vor.
Wie kommt eine Schriftstellerin aus Waldkraiburg zu den „Rosenheimer Autoren“?
Ich habe mich in der Umgebung nach Gleichgesinnten umgeschaut und bin schließlich auf Monika Nebl gestoßen, die den Stammtisch der Rosenheimer Autoren ins Leben gerufen hat. Wir sind ein bunter Haufen, werden immer mehr und treffen uns einmal pro Monat.
Was ist denn so Thema am Autorenstammtisch?
Wir tauschen uns aus, sprechen über unsere Projekte, geben uns gegenseitig Tipps in Sachen Marketing. Bei einem der Treffen entstand dann die Idee gemeinsam eine Anthologie herauszugeben. „Wundersame Winterzeit“ enthält 18 Geschichten von 17 Autoren ganz unterschiedlicher Genres: von klassischer Belletristik bis hin zu ausgefallenen Krimis. Allen Geschichten gemein ist, dass sie im Raum Rosenheim spielen und sich um das Thema Winter drehen. Da stellt ein Dorf alles auf den Kopf, um den Wunsch eines kleinen Mädchens zu erfüllen, sonderbare Gestalten bringen Geschenke und Chaos mit, aus unerwarteten Begegnungen werden zauberhafte Tage. Für jeden etwas.
Was haben Sie geschrieben?
Ein Märchen mit dem Titel “Frohe Weihnachten, liebe Anna“. Es geht um eine junge Frau, die über die Begegnung mit einem Engel zu sich selbst findet. Eine Kostprobe lese ich am Dienstag in der Stadtbücherei Mühldorf vor.
Sie kommen nicht allein…
Nein, mit von der Partie sind vier weitere Rosenheimer Autoren: Luzi van Gisteren, Kerstin Groeper, Bernhard Kürzl und Heike Holz. Gemeinsam erwecken wir Winterträume zum Leben. Denn Winterzeit ist Geschichtenzeit.