Zangberg –„Jazz and Renaissance – from Italy to Brazil“ widmen sich Hugo Siegmeth, Saxofon, Axel Wolf, Laute, Werken von Claudio Monteverdi, George Gershwin, John Dowland und Miles Davis. Intensiv und frei treffen sich dabei die Stile. Ohne Berührungsängste erschaffen Siegmeth und Wolf kleine Meisterwerke – zeitlose Musik aus singendem Holz. Sie tragen sie im Rahmen der „Nachtstücke“ am Samstag, 4. Mai, um 19 Uhr im Ahnensaal im Kloster Zangberg vor.
In 14 Stücken umspielen sich zwei Instrumente, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben und doch wie aus einem Guss klingen. Siegmeth sieht sich als europäischer Jazzmusiker, für den es selbstverständlich ist, auch klassische Musik als Improvisationsfeld zu nutzen. Er wurde 1998 mit dem Bayerischen Jazzförderpreis und 2001 mit dem New Generation Award des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet. Auf internationalen Festivals und Bühnen ist er nicht nur allein, sondern auch mit seinem Ensemble Passacaglia und seinem Jazzquartett zu hören. Seit 2006 komponiert und produziert Siegmeth Filmmusiken.
Der Echopreisträger (2013, Klassik ohne Grenzen) und international gefragte Lautenist Wolf ist einer der profiliertesten Vertreter seines Instruments. Das Spektrum seiner musikalischen Aktivitäten erstreckt sich vom Solospiel über Kammermusik bis zu Opern. Bei Opern-, Konzert- und CD-Produktionen arbeitete er mit Dirigenten wie Peter Schreier und Enoch zu Guttenberg zusammen.
Karten gibt es unter www.inn-salzach-ticket.de oder telefonisch unter Telefon 08631/ 986111.