Meisterhafte Klänge in G-Dur

von Redaktion

Klassisches Konzert bewegt das Publikum im Haus der Kultur

Waldkraiburg – „…Beyond the door there`s peace I`m sure / And I know there`ll be no more tears in heaven …“ Mit diesem Trost des Blues- und Rock-Gitarristen Eric Patrick Clapton entließen Christoph Soldans Schlesische Kammersolisten die Klassikfreunde, die sich im Haus der Kultur einfanden.

Die seltene Zugabe aus „Slowhands“ Mottenkiste kontrastierte mit dem Vorausgegangenen: Ludwig van Beethovens viertes Klavierkonzert und Antonin Dvoráks Streichquintett. Sieben Jahrzehnte trennen diese Werke. Was sie eint: ihr Tongeschlecht G-Dur. Es steht für Helle, Kühle, Heiterkeit. Womit die Ausführenden nicht sparten.

Die in Polen groß gewordenen Super-Streicher Jakub Lysik, Jaroslaw Marzec, Kataryna Biedsowska und Krystof Korzen mit ihrem Konzertmeister Dariusz Zbach verschrieben sich unter Soldans Leitung der kleinen Form. Klein, aber fein. Und rein. Ihrem meisterhaft geformten Klang konnte sich das Publikum ganz verschreiben. Man wäre zwischenzeitlich am liebsten von seinem Stuhl aufgestanden und hätte das Tanzbein geschwungen. Dvoráks liedhafte, einschmeichelnde Ton-Folklore und seine zarten Finali waren ein Zuckerl, das man sich langsam im Ohr zergehen lassen durfte.

Alexandra Lausmann von der Kulturabteilung der Stadtverwaltung ist mit der Einladung des Soldan-Ensembles auf dem Weg, die Klassik in Waldkraiburg zu etablieren.

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