Landesliga

Töging erwartet Rosenheim

von Redaktion

„Jetzt gilt es, auch im Heimspiel die Scharte von Freilassing auszumerzen“, gibt Andreas Bichlmaier, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Töging, vor dem heutigen Heimspiel (14.30 Uhr) gegen den SB Rosenheim vor. Und das

heißt: ein deutlich besseres Spiel, möglichst einen Heimdreier und damit den vierten Sieg im fünften Spiel.

Der FC-Trainer ist überzeugt, dass dies möglich ist. „Rosenheim steht defensiv sehr gut und setzt auf ein schnelles Umschaltspiel“, hat Bichlmaier beobachtet. „Wenn wir die Konter unterbinden können, dann ist ein Sieg möglich.“ Dass seine Elf das könne, habe sie unter der Woche in Kastl bewiesen. Zumal Rosenheim auch nicht gerade furchteinflößend in die Saison gestartet ist. Die Elf von Trainer Klaus Seidel ist mit drei Niederlagen gestartet und hat erst unter der Woche mit einem 3:1 in Freilassing seinen ersten Dreier gefeiert. Dennoch steht der SB mit drei Punkten auf Rang 14, während Töging mit neun Punkten von Platz 5 grüßt.

Da sind auch die neuen personellen Sorgen des FC schmerzlich, aber wohl verkraftbar. Bernd Brindl hat sich im Spiel gegen Kastl einen Bänderriss und Knochenabsplitterungen im Sprunggelenk zugezogen. Der Stabilisator im Mittelfeld wird daher mindestens sechs Wochen fehlen. Auch der Einsatz von Markus Mayer ist fraglich, nachdem er sich im Abschlusstraining ebenfalls am Sprunggelenk verletzt hat. Dafür soll auf jeden Fall Daniel Ziegler die Startelf rutschen. Auf welcher Position er spielen wird, hängt davon ab, ob Bichlmaier Christopher Scott oder Thomas Hamberger neben Hannes Ganghofer auf die Doppelsechs beordert. Bichmaier: „Der Daniel hat sich seinen Einsatz aber auf jeden Fall verdient“, lobt Bichlmaier die Trainingsleistungen des Neuzugangs aus Kraiburg. Und so ist beim FC alles angerichtet, um die Zuschauer mit einem Heimsieg für die Enttäuschung vor Wochenfrist zu entschädigen. Spätestens dann wäre der bislang sehr erfreuliche Saisonauftakt. esc

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