Frauenfussball

DJK SV Edling – SG Polling-Mühldorf 3:3

von Redaktion

Punkteteilung der SG Mädels

Mühldorf/Polling – Das Spiel begann bei Dauerregen ohne Abwehrchefin Laura Schwarzenböck, die krankheitsbedingt fehlte. Außerdem musste Stammtorhüterin Leah Gebert ersetzt werden. Dafür übernahm Maya Moriconi die Liberoposition. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse, entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das 0:1 für die SG Girls fiel in der 20. Minute, als nach einer Flanke und anschließendem Gestochere im Strafraum, Jessica Schmidbauer den Ball über die Linie drückte. Zwei Minuten später bereits das 0:2 für die SG. Jessica Schmidbauer steuerte allein auf das Tor zu und wurde regelwidrig attackiert. Die Folge war ein Elfmeter, welchen Kapitänin Zofia von Carlowitz sicher verwandelte. Es gab noch Chancen von Sabrina Hofbauer und Jessica Schmidbauer, ein höherer Vorsprung wäre zur Pause für die SG drin gewesen. Unverständlich, was dann in der zweiten Spielhälfte passierte. Die SG- Girls agierten nervös und zerfahren. In der 53. Spielminute fiel der Anschlusstreffer nach einer Unachtsamkeit, Kristina Geißinger musste nur noch einschieben. Doch die SG schlug schon zwei Minuten später wieder zurück. Nach einem sehenswerten Spielzug zwischen Tanja Zehethofer und Julia Kreuzpointner über die linke Seite, schloss Letztere mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:3 ab. Anschließend spielten die Gäste zu passiv und überließen den Edlinger Mädels das Spiel. In der 62. Minute führte ein unnötiges Foul im Strafraum zu einem Elfmeter für Edling. Wiederum netzte Kristina Geißinger ein. Jetzt rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der SG Mädels. In der 68. Minute war es dann soweit. Nach einem Missverständnis zwischen Ersatztorhüterin Anna Neumeier und der Verteidigung spritzte Barbara Hansen dazwischen und erzielte den 3:3-Ausgleich. In der Schlussphase mussten die Gäste noch zittern, nicht noch den einen Punkt zu verlieren. Aber die SG-Spielerinnen brachten das Ergebnis 3:3 über die Zeit. Unverständlich für das Trainergespann, dass man nach einer überlegenen ersten Halbzeit und der verdienten Führung in der zweiten Spielhälfte noch so in Verlegenheit geriet. Es spielten: Anna Neumeier, Maya Moriconi, Julia Wiedl, Helena Heigl, Masumeh Hashemi, Zofia von Carlowitz (C), Magdalena Mayerhofer, Julia Kreuzpointner, Johanna Lang, Jessica Schmidbauer, Nina Knappe, Sabrina Hofbauer, Tanja Zehethofer.

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