Karate

Siegreich bei Deutscher

von Redaktion

Herberth Woidich wird deutscher Meister, Olga Schimmelpfeng und Fritz Dürr mit guten Platzierungen

Mühldorf – Von der Karateabteilung des TSV 1860 Mühldorf war eine kleine Mannschaft zur deutschen Karatemeisterschaft der Masterklasse nach Bielefeld gereist. Über 200 Sportler gingen in den verschiedenen Kategorien, Alters- und Gewichtsklassen an den Start, um ihre Meister zu ermitteln. Die Mühldorfer starteten in den Kategorien Kumite (Kampf) und Kata, ein festgelegter Ablauf von Techniken. Ausrichter war der Deutsche Karateverband DKV, ein Verband des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB.

Herberth Woidich (1. Dan), Kumitetrainer der Karateabteilung, konnte sich für die deutsche Meisterschaft qualifizieren und startete in der Masterklasse über 65 Jahre. Die Vorrunde überstand er souverän. Noch vor Ende der regulären Kampfzeit von zwei Minuten konnte er durch einen deutlichen 8:0-Punktevorsprung seinen Vorrundenkampf vorzeitig gewinnen. Auch im Finale war er nicht zu stoppen. Diesen Kampf konnte er überzeugend mit 7:2 für sich entscheiden. Damit wurde Woidich deutscher Meister in der Masterklasse Ü 65.

Olga Schimmelpfeng (2. Dan) startete im Kumite und Kata bei den Damen über 45 Jahre. Während in der Disziplin Kata das schnelle Aus in der ersten Runde kam, konnte sie sich im Kumite für den Kampf um den Einzug ins Finale qualifizieren. Sie musste sich ihrer Kontrahenten aus Hessen mit 1:5 geschlagen geben. Am Ende erreichte sie den drittenPlatz.

Fritz Dürr (3. Dan) ging bei den Herren über 35 Jahre und über 80 Kilo in den Kategorien Kata und Kumite an den Start. In der Kata traf er auf ein sehr starkes Starterfeld. Bereits in der ersten Runde musste er sich mit der Kata Sochin dem späteren Finalisten geschlagen geben. In der Trostrunde verlor er knapp mit der Kata Gojo Shio Dai gegen den Vorjahresfinalisten mit 2:3 Kampfrichterstimmen und belegte den siebten Platz.

Nach zwei klar gewonnenen Vorrundenkämpfen im Kumite schied er gegen den anschließenden Finalisten aus. Über die Trostrunde erreichte er den Kampf um Platz drei, musste sich dann aber dem letztjährigen Vizemeister geschlagen geben. Am Ende ein guter fünfter Platz bei der deutschen Meisterschaft.

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