Zwischenbilanz der A-Klasse Gruppe 4

TuS Mettenheim in der Spitzengruppe

von Redaktion

TSV Neumarkt-St.Veit 2 und ESV Mühldorf kämpfen gegen den Abstieg

Landkreis – Die aus dem Landkreis Altötting stammenden Vereine SV Mehring und SVG Burgkirchen führen die Tabelle der A-Klasse Gruppe 4 an. Von den 5 Vereinen des Mühldorfer Landkreises in dieser Gruppe kann da nur der TuS Mettenheim mithalten.

Wie in der Gruppe 3 wurden 98 Spiele absolviert. Es stehen ebenfalls noch 4 Nachholbegegnungen aus. Und auch die erzielten Tore in den 98 Partien sind fast identisch. 363-mal (A 3 = 366) zappelten die Tornetze. 198-mal (A 3= 205) trafen die Heimmannschaften und 165-mal (A3 = 161) konnten die Gastmannschaften einen Treffer bejubeln. Die weitere Bilanz der 98 Spiele: 40 Heimsiege – 38 Auswärtssiege und 20 Remis. In der Torschützenliste führen Maximilian Damoser (SV Mehring) und Christian Hänsch (SVG Burgkirchen) mit jeweils 15 Toren. Dahinter folgt mit Andreas Unterhuber ein weiterer Akteur des überlegenen Tabellenführers (16-mal auf Platz 1) SV Mehring. Er traf 13-mal ins Schwarze bzw. Eckige. Als stärkste Heimteams entpuppten sich Mehring und Burgkirchen mit jeweils 21 Punkten. Mehring bewies auch auf fremden Plätzen seine Siegermentalität. In 9 Spielen holte man sich 8 Siege. Nur der TuS Mettenheim konnte der Mannschaft um (Aktiv-) Coach Waldemar Beitow eine Niederlage zufügen. Die höchsten Saisonsiege feierte der Traditionsverein SVG Burgkirchen mit jeweils 8:1 gegen den ESV Mühldorf und den SV Kay 2. Nicht nachstehen wollte Mehring, das den TSV Marktl ebenfalls mit einer 8:1-Packung nach Hause schickte. In den Landkreisduellen sorgte Mettenheim mit dem 7:1-Kantersieg gegen den ESV Mühldorf für Aufsehen. Auch die 0:6-Heimklatsche des ESV gegen den Mitaufsteiger Neumarkt-St. Veit 2 blieb im Gedächtnis.

Die fünf Mannschaften des Landkreises Mühldorf im Saisoncheck:

TuS Mettenheim – 3.Platz – 36 Punkte: Das erste Saisonspiel ging zu Hause gegen den SV Haiming noch knapp mit 2:3 verloren. Danach schaffte es aber keine Mannschaft mehr, das Team von Neutrainer Uwe Dragosin zu besiegen. Der Lohn dafür der 3.Platz in der Zwischentabelle. Mit einem Spiel, aber nur einem Punkt weniger als der Tabellenzweite aus Burgkirchen, kann man die Winterpause genießen und sich intensiv auf das 6-Punktespiel zum Frühjahrsauftakt (8.April) im Burgkirchener Alzstadion vorbereiten. Gelingt eine Wiederholung des Hinspielerfolges (5:2) dürfte der Aufstiegs-Relegationsplatz winken. Tabellenführer Mehring wird sich die Meisterkrone vermutlich nicht mehr entreißen lassen. Das Erfolgsgeheimnis der Mannschaft von der Römerstraße ist die Ausgeglichenheit. Drittbeste Offensive und zweitbeste Defensive der Liga. Der Coach scheint die richtige Mischung gefunden zu haben. Mit Balazcs Huber und Thomas Büllesbach hat man treffsichere Angreifer. Beide trafen jeweils 12-mal und liegen damit nur hinter dem Mehringer Duo Damoser und Unterhuber, die es bisher gemeinsam auf 28 Treffer brachten. Apropo Ausgeglichenheit: 19 Punkte sammelte man im eigenen Stadion – 17 Punkte waren es in der Fremde, wo es noch kein Heimteam geschafft hat, die Mettenheimer zu bezwingen. Ganze 5 Tore ließen Kapitän Thomas Frauendienst und seine Mitspieler in diesen 7 Begegnungen zu.

Ausblick: Nach dem Abstieg aus der Kreisklasse in der Saison 2015/16 und dem 4.Platz in der Vorsaison besteht durchaus die Möglichkeit auf Platz 2 der Tabelle. Ausruhen auf den bisherigen Erfolgen darf man sich aber nicht!

FC Mühldorf 2 – 6.Platz – 21 Punkte: Nach der Zittersaison 2016/17, als man nur dank des besseren direkten Vergleichs gegenüber dem späteren Absteiger TSV Obertaufkirchen den Relegationsplatz vermeiden konnte, ist die Mühldorfer Zweite wieder im ruhigen Fahrwasser der Spielzeiten 2014/15 (6.Platz) und 2015/16 (5.Platz) angekommen. Trainer Denis Michel zeigte sich nach der letzten Begegnung gegen Engelsberg zufrieden. Nach einem schlechten Start mit zwei Niederlagen (Kirchweidach, Engelsberg) folgten 2 (Pflicht-)Siege gegen die Tabellenschlusslichter vom TSV Neumarkt 2 und ESV Mühldorf. Danach folgten Aufs und Ab im Rhythmus. Die fehlende Konstanz ist stark auf die Abstellungen an die erste Mannschaft zurückzuführen. 6 Siege– 3 Remis und 7 Niederlagen weist die Rothosen-Zweite in der Zwischenbilanz auf. Während man in den Spielen gegen die Teams in der vorderen Tabellenregion zumeist chancenlos war, holte man sich die Punkte gegen die Mannschaften dahinter. Dabei war man in der Fremde (13 Punkte) erfolgreicher als bei den Heimspielen (8 Punkte) auf der Sportanlage an der Mößlinger Auerstraße. Insgesamt erzielten 11 Spieler die 25 Tore. Am treffsichersten zeigte sich noch Paul Rehse mit 5 Toren. Der höchste Sieg gelang mit 5:1 in Emmerting. Die klarsten Niederlagen setzte es mit 4:0 in Burgkirchen und mit 6:2 in Haiming. Mit dem prestigeträchtigen Stadtderby gegen den ESV starten die Kicker des FC in die Frühjahrssaison.

Ausblick: Die „Rothosen“-Zweite kann befreit aufspielen. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt bereits 13 Punkte. Ebenso groß (12 Punkte) ist der Abstand zu Platz 4 (SV Haiming). Platz 5 (derzeit TSV Engelsberg) in der Endtabelle sollte das Ziel sein.

SG SpVgg Zangberg 1 / TSV Ampfing 2 – 8.Platz – 15 Punkte: Der Zusammenschluss beider Vereine zu einer Spielgemeinschaft sorgte vor der Saison für Gesprächsstoff. Gerne hätten die verantwortlichen Trainer Robert Kruse und Ümit Dikmen mit ihrem Team auch für Aufsehen auf den Spielfeldern der Gruppe gesorgt. Dies gelang aber nur in den ersten 4 Saisonspielen, wo man bei 2 Siegen und 2 Unentschieden ungeschlagen blieb. In den weiteren Spielen gelang dann nur noch ein Sieg beim Derby in Neumarkt. In den letzten neun Partien wartete man als Anhänger der Spielgemeinschaft sogar vergeblich auf einen „Dreier“. 5 Niederlagen und 4 Remis, die doch etwas magere Bilanz. Bei den Niederlagen verließ man jedes Mal mit einem Tor Unterschied das Spielfeld. Bitter und oftmals unnötig. Bereits beim ersten Saisonspiel in Kay handelten sich beide Aktivcoaches langwierige Verletzungen ein. Einer von mehreren Gründen für das bisher eher durchwachsene Abschneiden. Dazu trug auch die Heimschwäche bei. In 6 Spielen holte man sich erst 5 Punkte.

Die doppelte Punktzahl gelang dagegen bei den Auswärtsspielen. In den verbleibenden restlichen 9 Saisonspielen kann man noch sechsmal auf dem Zangberger Sportplatz an der Ampfinger Straße antreten. Gelegenheit dazu, um die Heimbilanz aufzumörteln. Nur 8 Akteure trugen sich bisher in die Torschützenliste ein. Josef Rauscheder führt diese mit 5 Treffern an.

Ausblick: Für die Spielgemeinschaft dürfte – wenn nicht vieles schief läuft – ein Mittelfeldplatz in der Saisonabschlusstabelle bereits zementiert sein.

TSV Neumarkt St. Veit 2 – 12.Platz – 8 Punkte: Die „Fahrstuhlmannschaft“ von der Rott sollte baldmöglichst auf den Notknopf drücken. Denn ansonsten steigt man nach dem Abstieg in der Saison 2015/16 und dem sofortigen Wiederaufstieg in der letzten Saison ein weiteres Mal in die B-Klasse ab. 2 Siege gelangen der Neumarkter Zweiten im bisherigen Saisonverlauf. Darunter das Erfolgserlebnis Nummer 1 beim Mitaufsteiger ESV Mühldorf. Sechs der bisher erzielten 15 Tore gelangen dabei dem Team um Neutrainer Stefan Wimmer. Vor und nach dem Gastspiel bei den Eisenbahnern gelang den Rottstädtern kein weiterer Treffer mehr in den Auswärtspartien. Die Angriffsschwäche (pro Spiel im Durchschnitt ein Treffer) sicher mit ein Grund für das bisherige Abschneiden. Mit 3 Toren sind Manuel Hirtlreiter und Fabian Niederreiter in der Torschützenliste aufgeführt. Aber auch die Abwehr gab oftmals kein besseres Bild ab. So verlor man gegen Spitzenreiter Mehring mit 6:0 und 6:2 und gegen den Zweiten Burgkirchen mit 7:0.

Die TSV-Zweite fand sich von Beginn an in der durchaus „bekannten“ Klasse nicht zurecht. 6 Niederlagen mit nur einem Torerfolg die Bilanz nach dem 6.Spieltag. Danach schien Besserung in Sicht (2 Siege – 1 Remis), ehe wieder 5 Niederlagen in den letzten 6 Spielen die Realität auf dem Platz gnadenlos widerspiegelte. Mit Emmerting, Marktl und Kay 2 hat man trotz aller Probleme noch Mannschaften vor sich, die man abfangen kann.

ESV Mühldorf – 13.Platz – 3 Punkte: Noch stärker als die Neumarkter Zweite steckt der ESV Mühldorf im Schlamassel. Das Wasser steht dem Aufsteiger bereits buchstäblich bis zum Hals. Es wäre bitter für die Eisenbahner nach vielen „zähen“ Jahren in der B-Klasse vor dem gefeierten Aufstieg in der letzten Saison, dorthin wieder zurückkehren zu müssen. Die Verantwortlichen wissen um die Schwere der Aufgabe. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

Der Elf von Aufstiegscoach Rudi Maier gelang im bisherigen Saisonverlauf noch kein einziger Sieg. Vieles kann man auf die Verletztenmisere zurückführen, aber bei Weitem nicht alles. Denn die Bilanz ist doch niederschmetternd: 0 Siege – 3 Remis – 11 Niederlagen bei 11:47 Toren. Man hatte sich die Rückkehr in die A-Klasse anders vorgestellt. In allen 30 Spielklassen von der Regionalliga bis zur C-Klasse, die in der Tabellenseite des OVB aufgeführt sind, haben nur noch Tittmoning, Trostberg, Kraiburg und Perach 2 ebenfalls keinen Sieg eingefahren. Neben der saftigen Heimwatschn gegen Neumarkt 2 (0:6) gab es in Burgkirchen (8:1) und Mettenheim (7:1) weitere hohe Klatschen.

Die drei Punktgewinne holte man sich gegen Emmerting, Zangberg/Ampfing und Engelsberg, als die ESV-Offensive mit 3 Tagestreffern ein einziges Mal aufhorchen ließ. 7 Spieler konnten bisher einen oder zwei Treffer (Florian Wachtveitl, Pape Wathie und Ivan Scheibel) bejubeln. psc

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