Basketball

Empfindliche Niederlage für die BSG Töging/Jettenbach

von Redaktion

Tabellenführer ASV Rott am Inn gewinnt souverän mit 103:64

Jettenbach – Nach der klaren Heimspiel-Niederlage gegen den TV 1868 Burghausen gab es für die Basketballer aus Töging und Jettenbach auch beim Tabellenführer ASV Rott nichts zu holen. Der Aufsteiger aus der Kreisliga führt mit fünf Siegen und nur einer Niederlage die Tabelle der Bezirksklasse Südost etwas überraschend an. Das Tabellenbild ist aber noch ungerade, da einige Teams bereits sechs Spiele absolviert haben, andere dagegen erst drei Spiele. Für die Basketballer vom Inn war es im sechsten Saisonspiel die dritte Niederlage.

Die Schützlinge von Coach Andreas Weihrauch konnten nur im ersten und letzten Viertel annähernd mithalten. Die Gastgeber demonstrierten ihre Stärken hauptsächlich in den Vierteln zwei und drei, waren aber während der gesamten Spielzeit Herr in der eigenen Halle. Besonders empfindlich und sozusagen die Höchststrafe für die Jets war, dass die Rotter die magische 100 Punktegrenze knackten.

Dass es eine harte Aufgabe werden würde, war allen BSG-Akteuren klar. Denn die Rotter starteten sehr gut in die Saison, gewannen ihre ersten vier Spiele und wollten vor allem auch die Niederlage im letzten Spiel gegen den WSV Glonn sofort wieder bereinigen, um ihre hohen Ambitionen in dieser Saison zu unterstreichen. Entsprechend motiviert begannen die Gastgeber die Partie. Weihrauch startete mit einer Mannverteidigung. Das hohe Tempo der Rotter konnten die Jets im ersten Viertel noch mitgehen. Center Raoul Kastenhuber (Platz vier in der Ligawertung) ließ durch einige erfolgreiche Würfe den Punkteabstand nicht zu groß werden. Dennoch konnte sich Rott beim Zwischenstand von 23:16 bereits einen Vorsprung erspielen.

Dieser wuchs in den zweiten zehn Minuten (26:11) ständig an. Die BSG-Spieler verloren nicht nur den Spielfaden, sondern leisteten sich auch viele Fehler sowohl im Aufbauspiel wie auch bei den Korbwürfen. Rott, das mit Markus Dresp (15 Tagespunkte) nicht nur den derzeit treffsichersten Werfer (21,2 Punkte im Schnitt) in der Bezirksklasse Südost in ihren Reihen hat, sondern auch noch drei weitere Spieler in den Top 10 verzeichnet, setzte dagegen Ball für Ball in die Reuse. Der Halbzeitstand von 49:27 zeichnete das Spielgeschehen in der Halle exakt wieder.

Wir waren schlecht und die waren gut, so Jets-Akteur Sergej Dzevlan, der damit nicht nur das zweite Viertel sondern auch das dritte Viertel nach der Pause ansprach. Coach Weihrauch stellte auf Zonenverteidigung und teilweise Pressing um. Aber die taktische Vorgabe ging ins Leere. Man fand keinen Spielrhythmus. Die Gastgeber bestraften durch Josef Müller (23 Punkte) und Simon Stürmlinger (16 Punkte) jeden Fehler konsequent. Auch Ferhan Altay (15 Punkte) und Andreas Gröbmayr (10 Punkte) trafen zweistellig.

So wuchs der Vorsprung von Rott zum Ende des dritten Viertels bereits auf 35 Punkte an. Das Spiel war mit dem Zwischenstand von 74:39 gelaufen. Aus Sicht der BSG erfreulich, dass der lange verletzte Markus Kneidl wieder mitwirken konnte. Seine Einsatzzeiten jedoch bewusst beschränkt, um den Topcenter so gut es ging noch zu schonen. Dennoch gelangen Kneidl insgesamt 15 Punkte. Damit avisierte er zum besten Werfer der Jets.

Im letzten Spielabschnitt versuchten Abt, Achmann, Dreher, Weggartner, Nestler und Co. die Gastgeber noch etwas zu ärgern. Man bäumte sich gegen die klare Niederlage auf und konnte dadurch noch einmal 25 Punkte (Viertelergebnis 29:25) erzielen. Nicht verhindern konnte man dagegen, dass die 100 Punktemarke brach.

Zu schwach die Defense der BSG. Für Coach Weihrauch heißt es nunmehr Aufbauarbeit zu betreiben, damit man beim kommenden Heimspiel am Samstag, 25. November, um 19 Uhr in der Töginger Mehrzweckhalle, gegen die schwer einzuschätzenden Spieler des TSV 1860 Rosenheim (bisherige Bilanz zweiSiege/zwei Niederlagen) zumindest ein ebenbürtiger Gegner ist.

Die BSG Töging/Jettenbach spielte in Rott mit:

Peter Abt (9 Punkte), Thomas Achmann (6), Sascha Dreher (12), Sergej Dzevlan, Raoul Kastenhuber (11), Markus Kneidl (15), Artjom König, Andre Nestler, Adrian Weggartner (9), Andreas Weihrauch (2). psc

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