Volleyball Regionalliga Südost

TSV will an Dachau-Spiel anknüpfen

von Redaktion

Am Sonntag geht es zum Auswärtsspiel nach Bayreuth – Hörster nicht dabei, dafür aber Libero Hänsel

Mühldorf – Der Größte der Mannschaft mit knapp zwei Metern und trotzdem wieselflink in der Abwehr? Auf diese Frage, die die Regionalliga-Volleyballer des TSV Mühldorf auf ihrer Facebook-Seite stellen, gibt es nur eine Antwort: Bastian Hörster, „der sich neben einigen Einsätzen als Zuspieler aufopferungsvoll als zweiter Mittelblocker etabliert hat – zumindest bei Heimspielen!“, heißt es dort. Denn bei den Auswärtsspielen ist er nicht mit dabei. So auch am kommenden Sonntag, wenn es im Auswärtsspiel nach Franken zum BSV 98 Bayreuth geht.

Schon zu Beginn der Saison hatte der Mühldorfer Zuspieler dies angekündigt, weil er sich zu Hause mehr um seine Frau kümmern will, mit der er Nachwuchs erwartet. Und so wird am Sonntag Alex Brandstetter an die Stelle von Bastian Hörster rücken, der in der Liga den Ruf des besten Zuspielers genießt. Doch Brandstetter braucht sich vor dieser Bürde nicht zu fürchten. Schon in der vergangenen Woche beim souveränen 3:0-Sieg der Mühldorfer zu Hause gegen den ASV Dachau hatte Brandstetter Verantwortung übernommen und seine Angreifer mit guten Pässen eingedeckt. „Er hat sich sehr gut entwickelt und viel Sicherheit gewonnen. Ich bin überzeugt davon, dass wir eine gute Leistung abliefern werden“, zeigt sich Spielertrainer Michi Mayer zuversichtlich gegen den aktuellen Tabellenvorletzten aus Franken.

Hörster wird zwar nicht dabei sein, aber Michi Mayers Mannschaftskollege von früher, Michael Hänsel, der in Franken wohnt, wird als Libero zur Verfügung stehen. Doch Mayer hadert: „Hauke Ferch hat zuletzt sehr gut gespielt, wahrscheinlich werde ich ihm den Vorzug geben.“ Eine schwierige Entscheidung, wobei Michi Mayer auch abwägen muss, wen er als zweiten Mittelblocker auf das Feld stellt. Nico Philipeit ist gesetzt, für die zweite freie Mittelblockerstelle würde sich Michi Mayer selbst anbieten – oder als Alternative noch Hauke Ferch.

Nach dem schnellen 3:0-Erfolg zuletzt gegen Dachau hat der TSV Selbstvertrauen getankt. Vor dem Spiel gegen den Tabellenvorletzten lässt sich Michi Mayer nun aber nicht in die Favoritenrolle drängen: „Mit der Leistung wie gegen Dachau können wir selbst gegen den Tabellenführer MTV München gewinnen. Doch wir haben auch schon schlechtere Spiele gezeigt. Das gegen Herrsching war unterirdisch.“ Stabilität und Kontinuität sind das Gebot der Stunde. Beides hängt aber von den Aufschlägen ab, die zuletzt zwar voll eingeschlagen hätten. Aber eine Garantie dafür gebe es eben nicht. „Wettkampfsituationen sind auch schlecht zu trainieren“, meint Mayer, der in den Trainingseinheiten seinen Schwerpunkt auf das Service legt. „Stärken herausarbeiten anstatt auf den Schwächen rumzuhacken“, begründet er sein Trainingskonzept.

Es liegt also in erster Linie wieder an Alex Brandstetter und Fabian Bartsch. Die hatten beim zurückliegenden Ligaspiel nahezu ekstatisch aufgeschlagen und mit 15 Assen einen entscheidenden Beitrag zum 3:0 geleistet. Und diesmal?je

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