Wo steht der SV Reichertsheim nach der Vorbereitung und dem Auftakt?
Ostermaier: Wir sind nach dem ersten Punktspiel zufrieden. Der Auswärtsdreier war genial. Wir haben in der Vorbereitung gut arbeiten können, waren aber von Verletzungen gebeutelt und mussten die Neuzugänge, vier aus der Jugend und zwei von auswärts, integrieren. Die Jungen brauchen noch, aber sie machen ihren Job, nehmen es auf und sind wissbegierig. Wir sind noch nicht da, wo wir hin müssen, aber wir sind auf dem Weg. Das ist ein stetiger Prozess, bei dem alle mitziehen.
Nurikic: Wo wir genau stehen, wird sich erst nach dem fünften, sechsten Spiel herausstellen.
Sie starten diesmal mit zwei Auswärtsspielen. Ist es da leichter, in die Saison zu kommen?
Ostermaier: Das ist vielleicht einfacher, weil der Gegner daheim mehr will.
Ziel ist erneut der Klassenerhalt. Wird es diesmal wieder so eng wie in der abgelaufenen Saison?
Ostermaier: Es wird vielleicht sogar noch enger, da das Mittelfeld breiter ist. Umso wichtiger war der Sieg in Au. Wir hoffen, dass wir es diesmal früher schaffen, aber wir rechnen damit, dass es wieder bis zum letzten Spieltag dauern kann.
Nurikic: Bis zur Winterpause sind es 27 Spiele. Da müssen wir so viele Punkte holen, wie es geht.
Wie hat die Mannschaft die Abgänge von Albert Schaberl und Andreas Hundschell verkraftet?
Ostermaier: Das ist abgehakt. Die Mannschaft ist neu geordnet. Es fehlt sicher deren Erfahrung, aber wir sind auf einem guten Weg. Das sieht man auch daran, dass die, die bislang etwas im Hintergrund waren, jetzt das Kommando übernehmen und sich ebenfalls Schritt für Schritt verbessern.
Nurikic: Wer sich sehr verbessert hat, ist zum Beispiel Korbinian Klein. Er redet viel, haut sich rein und wenn es sein muss, dann wird er auch mal stinkig.esc