Buchbach gastiert heute am Schönbusch

von Redaktion

Zu Gast bei Viktoria Aschaffenburg

Buchbach – Zum Start in die Rückrunde der Fußball-Regionalliga Bayern gastiert der TSV Buchbach am heutigen Samstag um 14 Uhr bei Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg, der sich zuletzt mit zwei Siegen in Folge auf Platz sieben hochgearbeitet hat und derzeit zwei Zähler vor den Rot-Weißen steht.

Mitte Juli trennten sich die Mannschaften im ersten Saisonspiel mit 2:2, der Spielverlauf der Auftaktpartie wurde zum Spiegelbild der bisherigen Saison. „Wir haben eine Vorrunde mit Höhen und Tiefen gespielt“, so Buchbachs Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier, der von einer „überragenden Auswärtsbilanz“ spricht, aber von den meisten Heimauftritten auch nicht angetan ist: „Natürlich würden wir lieber die Heimspiele gewinnen, aber das ist halt kein Wunschkonzert. Die Gegner erstarren auch längst nicht mehr in Ehrfurcht, wenn sie nach Buchbach kommen.“

Mit 22 Punkten nach der Vorrunde sieht Hanslmaier die Rot-Weißen „so gut, wie schon seit Jahren nicht mehr“ postiert: „Das liegt in erster Linie daran, dass wir in dieser Saison weitgehend von schweren Verletzungen verschont worden sind.“ Ins gleiche Horn stößt auch Trainer Anton Bobenstetter: „Wir haben am Mittwoch im Stadion elf gegen elf im Training gespielt. Das ist für diese Jahreszeit ein Traum.“ Vor allem in den letzten beiden Spielzeiten hat sich ja die Mannschaft im Oktober und November meist von alleine aufgestellt, aktuell fehlt nur Markus Grübl (Handbruch). Und mit Simon Motz ist ein Spieler wieder ins Training eingestiegen, der seit weit über einem Jahr wegen seiner komplizierten Knieverletzung nicht mehr dabei war.

„Wir wollen versuchen, in den verbleibenden fünf Spielen noch die 30-Punkte-Marke zu knacken. Dann können wir gut in die Winterpause gehen und im Frühjahr vernünftig weiterarbeiten“, so Hanslmaier, der in der Winterpause die Gespräche mit den Spielern führen wird, deren Verträge auslaufen: „Natürlich ist ein Spieler wie Sammy Ammari ein Glücksfall für uns, aber wir werden künftig jedes Jahr solche Spieler brauchen. Der Trend zur Professionalisierung geht immer weiter. Viele Vereine, die zwar Amateurstatus haben, trainieren schon regelmäßig auch am Vormittag.“ Zudem müssen die Buchbacher ja auch die Mannschaft weiter verjüngen. Hanslmaier: „Wir können uns nicht ausruhen. Weder aktuell, noch in Hinblick auf die nächste Spielzeit. Wir haben selbstverständlich schon Gespräche mit jungen und ehrgeizigen Spielern geführt.“ Je eher die Buchbacher dem Ziel Klassenerhalt näherkommen, desto schneller könnten diese Gespräche dann auch erfolgreich abgeschlossen werden.mb

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