Töging – Der Fußball Landesligist FC Töging geht heute (14.30 Uhr) gegen den FC Moosinning als klarer Favorit in das letzte Heimspiel vor der Winterpause. Immerhin empfängt hier der Achte und das aktuell zweitstärkste Team der Liga den ersten Teilnehmer an der Abstiegsrelegation.
Die Ausgangslage könnte klarer nicht sein. Auf der einen Seite Töging, das bereits 30 Punkte auf dem Konto und 29 Tore erzielt hat. Nach dem Ausrutscher gegen Kastl holte der FC wieder zwei Siege in Folge und hat dabei unter anderem vor einer Woche Deisenhofens Serie gestoppt. Aus den vergangenen elf Spielen holte das Team von Trainer Mario Reichenberger insgesamt 26 Punkte und mauserte sich vom Abstiegskandidaten zu einem Team des oberen Mittelfeldes.
Anders die Ausgangslage beim Aufsteiger Moosinning. Die Gäste kassierten zuletzt sieben Niederlagen in Folge, stehen immer noch bei 15 Punkten und konnten bislang nur 14 Treffer erzielen. Damit haben sie den zweitschwächsten Sturm der Liga und sind mit nur einem Sieg und einem Unentschieden in zehn Spielen auf fremden Plätzen auch das zweitschwächste Auswärtsteam der Liga. Dennoch warnt Reichenberger: „Die brauchen jeden Punkt.“
Der FC Töging geht dennoch als klarer Favorit in die Partie, zumal er aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hat. Damals konnte Moosinning die Partie daheim 1:0 für sich entscheiden und gleichzeitig den ersten Saisonsieg feiern.
Die Ausgangslage ist jetzt so eindeutig, dass FC-Trainer Mario Reichenberger sogar seinen angeschlagenen Stammspielern Sergej Volkov und Kapitän Hannes Ganghofer eine Auszeit gönnen wird: „Wir wollen vor der Winterpause einfach nichts riskieren.“ Für Volkov wird wohl der genesene Patrick Tresch auflaufen; im Sturm wird Martin Stefcak von Beginn an spielen. Auch Christoph Baumann wird nach seiner Rot-Sperre wieder im Kader sein.esc