Letzte Ergebnisse: ASV Dachau II – TSV Mühldorf0:3 (11:25, 15:25, 24:26); SC Freising – TSV Zirndorf 2:3, BSV 98 Bayreuth – SC Memmelsdorf 3:1; SV Schwaig II – TV Mömlingen 2:3, Marktredwitz – München-Ost-Herrsching II1:3.
Tabelle: 1. Platz TSV Mühldorf, 51 Punkte, 52:14 Sätze; 2. VC DJK München-Ost-Herrsching II, 40 Punkte, 46:24 Sätze; 3. TSV Zirndorf, 37 Punkte, 44:28 Sätze; 4. BSV 98 Bayreuth, 31 Punkte, 35:31 Sätze; 5. VGF Marktredwitz, 28 Punkte, 38:32 Sätze;6. SV Schwaig II, 26 Punkte, 36:35 Sätze; 7. SC Freising,19 Punkte, 31:42 Sätze; 8. SC Memmelsdorf, 17 Punkte, 25:42 Sätze; 9. TV Mömlingen, 16 Punkte, 23:43 Sätze; 10. ASV Dachau II, 5 Punkte, 13:52 Sätze.
Von Neuzugängen am meisten überrascht
Mühldorf – Marvin Phieler steigt hoch, drischt auf den Ball. Der generische Block kommt zwar an den Ball, lenkt diesen aber ins Aus. Ein kurzer Schulterblick von Phieler zum Schieri, der klar signalisiert: Spiel, Satz und Sieg Mühldorf! Sieg 17 im 18. Spiel – Jubel bei den Mühldorfern. Ein sensationeller Saisonabschluss für die Mühldorfer Volleyballherren, die ungefährdet direkt in die 3. Liga aufsteigen werden. Ungefährdet deswegen, weil der Zweite, der VC DJK München-Ost-Herrsching II, mit elf Punkten Rückstand schon in den Spieltagen zuvor keine Chance mehr hatte, Mühldorf aufzuholen.
Dass es ausgerechnet Phieler war, der beim 25:11, 25:15 und 26:24 den letzten Punkt für den TSV Mühldorf setzte, ist eine nette Fußnote. Denn Phieler wird den TSV Mühldorf verlassen, beruflich wird es ihn in die neuen Länder ziehen. Verein? Bis dato unbekannt. „Auch bei Bastian Hörster steht noch nicht fest, was er in der Zukunft plant. Kann also sein, dass wir uns nach zwei Alternativen umsehen müssen“, grübelt Abteilungsleiter Stefan Bartsch. Für ihn steht fest: Das Team hat das Potenzial, auch in Liga 3 vorne mitzuspielen, ein homogener Haufen, der in einer hervorragenden Saison zusammengewachsen ist. Eine kurze Zusammenfassung aus der Sicht des Abteilungsleiters:
Das beste Spiel?
„Das war für mich das Hinspiel am fünften Spieltag gegen den TSV Zirndorf, der lange Zeit Zweiter in der Tabelle war. Nachdem wir den Zirndorfern gleich in zwei Sätzen jeweils nur 13 Punkte ließen, stand für mich fest: Wer so dominant auftritt, hat auch das Zeug zum Aufstieg! Dieses Spiel war für mich der Knackpunkt!“
Welcher Spieler hat am meisten überrascht?
„Das waren die Neuzugänge. Florian Gschwendtner war aus der Landesliga noch der hochkarätigste Neuzugang, immerhin zwei Liegen drunter. Die anderen drei stammten aus der Bezirksliga. Wenn man bedenkt, dass sich Flo Gschwendtner und Fabian Liemer in die Stammformation gespielt haben, ist das schon aller Ehren wert. Das geht allerdings auch nur, weil der Rest der Mannschaft eine solide Basis für diese gelungene Integration dieser Spieler gebildet hat.“
Mit Kilian Nennhuber (14 Jahre) und Jonas Zusann (17) haben auch zwei talentierte Nachwuchsspieler bereits Regionalligaluft geschnuppert. Kann man mit den beiden auch im nächsten Jahr planen?
Natürlich wollen wir die beiden nun Zug um Zug nach oben nachziehen. Bei diesen beiden Spielern wollen wir aber das Zweitspielrecht geltend machen. Das heißt, dass sie Praxis in der zweiten Mannschaft sammeln sollen, die gerade in die Bezirksliga aufgestiegen ist und nächstes Jahr oben mitspielen soll. Sie sollen aber auch in der ersten ihre Einsätze bekommen. Jonas Zusann hat als Zuspieler gegen Dachau durchgespielt. Er hat großes Potenzial. Kilian Nennhuber hat sich bei seinen Einsätzen als Libero gut verkauft. In der Bezirksliga ist allerdings seine Angriffsstärke gefragt.
Die Frage, ob Michi Mayer weiter Trainer sein wird ist wohl überflüssig...
(lacht) Klar macht der Meistertrainer weiter. Das hatten wir ziemlich schnell geklärt.je