Buchbach – Sechs Spiele stehen für den TSV Buchbach II in der Fußball-Bezirksliga Ost in dieser Saison noch auf dem Programm, aber Spielertrainer Manuel Neubauer ist zuversichtlich, dass sein Team nicht bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern muss: „Wenn wir am Samstag in Au einen Punkt holen, schaut es schon ganz gut aus.“
Der Aufsteiger gastiert am Karsamstag um 14 Uhr beim ASV Au, der aktuell mit 25 Punkten auf Platz 14 steht, während die jungen Rot-Weißen als Tabellenachter schon 32 Zähler auf dem Konto haben und dazu noch ein Spiel mehr austragen können. Die Nachholpartie gegen den TSV Ebersberg ist übrigens für den 30. April um 19.45 Uhr in der SMR-Arena angesetzt. „Wenn es gut läuft, haben wir den Klassenerhalt bis dahin schon in der Tasche. Das kommt natürlich auch darauf an, wie die Spiele der anderen Mannschaften, die noch gegen den Abstieg kämpfen laufen“, so Neubauer, der bewusst nicht sagt, dass sein Team in Au gewinnen muss: „Wenn wir den Abstand halten, ist alles okay für mich.“
Im Gegensatz zum 3:0-Sieg letzte Woche gegen die SG Schönau wird es wohl keine Abstellungen aus der Regionalliga-Mannschaft geben, die ja am Sonntag gegen Pipinsried spielt. Neubauer: „Ich gehe schon mal davon aus, dass wir auch mit unseren eigenen Leuten in Au bestehen können.“ Nach den schwächeren Einheiten der Vorwoche hat die junge Buchbacher Mannschaft jetzt auch wieder deutlich stärker trainiert. „Die Jungs haben gemerkt, dass sie auch unter der Woche Gas geben müssen, weil sie sonst nicht spielen.
Das ist ein gutes Zeichen“, findet Neubauer, der alle Mann zur Verfügung hat und dessen Wade auch wieder einen eigenen Einsatz zulassen könnte. Einen Wechsel gibt es bei den Buchbachern im Tor: Manuel Glasl ersetzt den leicht angeschlagenen Stammkeeper Dominik Süßmaier. „Ich bis zwar kein großer Freund von Torhüterwechseln, aber Manu hat es sich absolut verdient. Ich glaube, dass er um die 140 Trainingseinheiten hat. Und wenn er gespielt hat, haben wir ja auch fast immer Punkte geholt. Und wir wissen ja auch, dass wir uns auf ihn verlassen können.“
Die Gastgeber konnten aus zwölf Heimspielen nur 13 Punkte holen und haben dabei ein Torverhältnis von 10:14. „Das ist eine überschaubare Bilanz“, findet Neubauer, der aber weiß, dass die Mannschaft von Trainer Florian Dirscherl ihre Stärken hat. Mit Franz-Xaver Pelz, der bislang zehn Mal getroffen hat, Dominic Rekofsky und Thomas Riesenberger haben die Auer einige sehr erfahrene Akteure in ihren Reihen. mb