Buchbach – Auf in den Saisonendspurt heißt es beim TSV Buchbach vor den letzten drei Spielen der Fußball-Regionalliga Bayern. Los geht’s am heutigen Freitag um 19 Uhr mit dem Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining, der theoretisch noch einen Punkt zum Klassenerhalt braucht. „Bei diesem Duell kommen immer viele Zuschauer, denen wir was bieten wollen. Auch wenn wir schon gerettet sind, werden wir nichts herschenken“, kündigt Anton Bobenstetter an.
In seinem drittletzten Spiel auf der Bank der Rot-Weißen wird der Buchbacher Trainer aber ein wenig die Rotationsmaschine anwerfen: „Wir sind endlich mal in der angenehmen Situation, dass wir den Klassenerhalt vorzeitig geschafft haben, deswegen können wir jetzt auch mal den Spielern Einsatzzeiten geben, die nicht so viel gespielt haben.“ So könnte Benedikt Orth erstmalig in der Anfangsformation stehen. Möglichweise erhält auch Keeper Manuel Glasl seine Chance.
Thomas Leberfinger befindet sich nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder im Lauftraining, ein Einsatz kommt für ihn aber noch zu früh. Ansonsten sind bis auf die langzeitverletzten Moritz Sassmann und Merphi Kwatu alle Mann an Bord. „Das ist schön, wenn man am Ende einer langen Saison fast den ganzen Kader zur Verfügung hat. Natürlich wollen wir jetzt schauen, dass wir die Spieler auch noch die letzten drei Spiele gesund durchbringen“, sagt Bobenstetter und fügt an, „Die Spieler, die nicht so viele Einsatzzeiten hatten, haben ja auch hohe Qualität und haben durch ihren Trainingsfleiß und ihren Einsatz dazu beigetragen, dass wir jetzt schon den Klassenerhalt feiern konnten.“
Ein Meilenstein auf diesem Weg war ausgerechnet das Hinspiel im Passauer Westen, als die Buchbacher mit dem Sonderzug angereist sind, zur Pause hinten lagen, dann aber die Partie noch drehen konnten. „Für uns war das ein Schlüsselspiel, danach hatten wir einen ,Goldenen Herbst‘, in dem wir den Grundstein für den Ligaverbleib gelegt haben“, blickt Bobenstetter zurück und zollt dem Gegner Respekt: „Schalding ist ja einer der wenigen Vereine, die auch so arbeiten wie wir. Da sind Trainer und Manager nicht hauptamtlich und die Spieler kommen nach der Arbeit ins Training. Das wird in der Regionalliga immer seltener, aber es ist schön für den Fußball, dass es trotzdem noch funktioniert.“
Hinter den Kulissen arbeiten Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier und Bobenstetter weiter mit Hochdruck am Kader für die neue Saison: „Wir werden dem neuen Trainer Markus Raupach auf jeden Fall einen breiten Kader zur Verfügung stellen. Da kommt uns entgegen, dass die zweite Mannschaft in der Bezirksliga bleibt.“mb