Mühldorf – Rund 2500 Besucher erlebten im Mühldorfer Rennbahn-Stadion einen spannenden und packenden WM-Lauf. Der Regen am Vormittag hatte sicherlich viele Besucher abgehalten nach Mühldorf zu kommen. Wegen des Regen wurde der Start des WM-Laufs um 45 Minuten nach hinten verschoben. Die herauskommende Sonne sorgte dann für einen herrlichen Renn-Nachmittag. Trotz der zu Beginn des Renntages nassen Bahn blieb die gesamte Tag ohne Unfall.
Die 1000-Meter-Bahn in Mühldorf hat auch den Regen ausgehalten und war bestens präpariert.
Weltmeister Martin Smolinski war in Mühldorf eine Klasse für sich. Er gewann vier von fünf Läufen und kam in einem Rennen auf den zweiten Platz.
Im Finale fuhr er überlegen zum Sieg. Auf den zweiten Platz kämpfte sich Vizeweltmeister Dimitri Bergé vor seinem Landsmann Mathieu Tresarrrieu. Die beiden Franzosen lieferten sich im Mühldorfer Rennbahn-Stadion einen erbitterten Kampf und schenken sich nichts. Sie sorgten für die Höhepunkte dieses WM-Laufs in der Kreisstadt mit einem Schnitt um die 123 Stundenkilometer und auch für die schnellsten Rennen des Tages.
Martin Smolinski, der die WM-Wertung mit 47 Punkten vor Dimitri Berge‘ anführt, konnte in Mühldorf sein Punktepolster weiter ausbauen. Überzeugend auch der deutsche Rennfahrer Lukas Fienhage, der durch seinen unbekümmerten Rennstil auf sich aufmerksam machte. In den Dreikampf zwischen den beiden Franzosen und Martin Smolinski konnte er jedoch nicht eingreifen.
Die weiteren deutschen Fahrer wie Max Dilger, Bernd Diener und Jörg Teppe konnten nur in einzelnen Rennen in die Punkte fahren. Dies traf auch auf Stephan Katt zu, der mit einer Wildcart ins Fahrerfeld gerutscht war.
Die 2500 Zuschauer sahen in Mühldorf besten Langbahnsport mit vielen Attacken in den Kurven und in den Geraden. Die Positionskämpfe waren sehenswert und begeisterten die Zuschauer.
Der Endstand: 1, Martin Smolinski, 27 Punkte, 2. Dimitri Bergé 24, und Dritter wurde Mathieu Tersarrieu 18 Punkte.
Spannend auch die Seitenwagen-Rennen, die besten Bahnsport boten.
Die deutschen Meister Markus Venus und Markus Heiß gewannen diesen Renntag vor Markus Brandhofer und Tim Scheunemann. Auf den dritten Platz fuhr das Gespann Raphael San Millan und Melanie Schremp.