Buchbach – An das Gastspiel im März dieses Jahres bei der der SpVgg Greuther Fürth II erinnert man sich beim TSV Buchbach gerne: Aleks Petrovic schnürte an seinem 31. Geburtstag einen Doppelpack, Buchbach gewann mit 3:0 und feierte den ersten Auswärtssieg beim kleinen Kleeblatt. Am heutigen Samstag müssen die Rot-Weißen um 14 Uhr erneut in Fürth ran und wollen dabei den ungeschlagenen Spitzenreiter ärgern.
Mit 19 Punkten aus sieben Spielen führt das Team von Trainer Petr Ruman das Feld an und besticht vor allem mit einer bärenstarken Defensivleistung: Erst drei Gegentore stehen zu Buche und auch bei der Videoanalyse hat Buchbachs Trainer Markus Raupach gesehen: „Wir haben ja schon bei den beiden Spielen gegen die anderen Profi-Reserven gesehen, dass wir mithalten können, allerdings wird das Spiel gegen Fürth sicherlich etwas anders, denn trotz großer Rotation beeindrucken die Fürther mit einem nahezu perfekten Positionsspiel. Hinten steht Fürth extrem sicher, da wird es ganz schwer für uns die entsprechenden Räume zu finden.“
Den Grund für die aktuelle Stärke der Fürther, die ja in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg gekämpft haben, sieht Raupach in der Mischung aus Routiniers und jungen Talenten. „Fürth macht das sehr geschickt, setzt natürlich auf die eigenen Talente, holt sich aber immer wieder gezielt auch gut ausgebildete Spieler aus Profivereinen, die den Sprung noch nicht ganz geschafft haben“, so Raupach.
„Das wird für uns eine brutale Herausforderung“, ist sich Raupach vor dem vierten Spiel innerhalb von zehn Tagen sicher und hofft darauf, dass seine Truppe die nötige Frische hat, um diese Aufgabe anzunehmen: „Einige Junge haben ja wenigstens etwas pausieren können.“ Die nach dem Aubstadt-Spiel angeschlagenen Christian Brucia und Thomas Leberfinger sollten soweit wieder fit sein, sicher nicht dabei sind Jonas Wieselsberger (Adduktoren) und Stefan Denk (muskuläre Probleme). „Die genaue Diagnose bei Jonas steht noch aus, ich hoffe, dass er nur ein paar Tage pausieren muss“, so Raupach, der demnächst auch wieder auf Andi Manhart zurückgreifen kann: „Er wird nach seiner Knieverletzung sicher noch ein wenig brauchen.“
Erstes Ziel für die Buchbacher heute ist ein kompaktes Auftreten. „Bei der Niederlage in Dachau hat man gesehen, dass unsere Rotationen nicht so gegriffen haben, wie wir uns das vorgestellt haben. Das muss in Fürth wieder anders aussehen“, fordert Raupach, setzt dabei auf die Mentalität der Mannschaft und tüftelt am Konzept: „Wir werden hoffentlich wieder Lösungen auf den Platz zaubern können, die von Erfolg gekrönt sind. Irgendwann ist auch Fürth II mal fällig, schön wäre es, wenn dies am Samstag der Fall ist.“mb