Landkreis – Der FC Mühldorf ging am letzten Wochenende als einzige Landkreismannschaft mit leeren Händen vom Platz. Sie verloren zu Hause das Derby gegen den TSV Neumarkt St. Veit mit 0:3 Toren und legten somit nach zwei Niederlagen einen Fehlstart hin.
Die übrigen drei Landkreismannschaften konnten zumindest, von fremden Plätzen, jeweils einen Punkt mitnehmen. In Mettenheim ist bereits eine gewisse Begeisterung eingekehrt, denn am Sonntag kommt der FC Mühldorf zum Derby. Aschau muss wieder auswärts antreten.
SV Oberbergkirchen – SV DJK Pleiskirchen, Sonntag, 15 Uhr. Bis zehn Minuten vor Schluss lag Oberbergkirchen, am letzten Sonntag in Garching vorne, nur sie konnten den 2:1-Vorsprung nicht über die Zeit retten und fuhren mit nur einem Zähler nach Hause. Trainer Martin Trojovsky stellte fest, dass seine Mannschaft mit der spielerischen Umstellung noch nicht eins ist und sich deshalb noch kleine Fehler einschleichen. Daran arbeitet er Woche für Woche beim Training und er hofft, dass die Spieler es sehr bald auch in die Tat umsetzen. Gegen den derzeitigen Tabellenführer aus dem Holzland muss er auf vier Spieler verzichten, sie befinden sich im Urlaub und einer ist angeschlagen und hinter dessen Einsatz steht noch ein dickes Fragezeichen.
Trotzdem geht Trojovsky sehr erwartungsvoll in dieses Spiel und er erhofft sich zumindest einen Punkt. Mit zwei Siegen, jeweils gegen die Aufsteiger aus Mettenheim und Burgkirchen ist die Holzlandmannschaft in die neue Saison gestartet. Derzeit stehen die Pleiskirchener auf Grund des besseren Torverhältnisses, vor dem TSV Neumarkt St. Veit auf Platz eins.
TSV Neumarkt St. Veit – FC Kirchweidach, Sonntag, 15 Uhr. Mit zwei Siegen sind die Neumarkter in die neue Saison gestartet und Trainer Anton Fuchshuber möchte, dass seine Mannschaft drei Punkte nachlegen. Zum einen, damit man weiter im Konzert ganz oben weiter mitspielt und zum anderen, weil man nächste Woche spielfrei ist. Nur beim Spiel letzte Woche gegen den FC Mühldorf sah Fuchshuber noch sehr viel Luft nach oben und seine Mannschaft setzte nicht alles um, was er ihnen auf dem Weg gegeben hatte.
Deshalb hofft er, dass die Spieler seine Vorgaben auf den Platz auch in die Tat umsetzen. Auf alle Fälle wird er darauf achten, dass seine Mannschaft den Aufsteiger und derzeitigen Vorletzten der Tabelle nicht auf die leichte Schulter nehmen. Jede Mannschaft der Kreisklasse kann in dieser Saison jeden schlagen und schon deshalb ist gegen Kirchweidach Vorsicht geboten. Alles andere als ein Sieg wäre für Fuchshuber eine große Enttäuschung. Da er derzeit aus dem Vollen schöpfen kann, wird er mit seiner derzeit besten Elf auch antreten können.
TuS Mettenheim – FC Mühldorf, Sonntag, 15 Uhr. Da muss man einige Jahre im Archiv zurückblättern, ehe man auf ein Derby der beiden Mannschaften stößt. Mettenheim führte nach Rückstand am letzten Wochenende in Neuötting mit 4:2 Toren und sie ließen sich im Schlussabschnitt noch die Butter vom Brot nehmen. So mussten sie statt mit drei Punkten mit nur einem Zähler die Heimreise antreten. Zumindest sah Trainer Uwe Dragosin, dass seine Mannschaft in der Kreisklasse mit den etablierten Mannschaften mithalten kann. Am Sonntag kommt der FC Mühldorf zum Derby und man hofft, dass viele Zuschauer den Weg zur Sportanlage an der Römerstraße finden.
Zudem wünscht sich Dragosin, dass seine Mannschaft noch zielstrebiger nach vorne spielt und versucht einen Vorsprung über die Zeit zu retten. Beim Neuöttinger Spiel hatten sich zwei Spieler verletzt und ob diese am Sonntag auflaufen können ist noch abzuwarten. Ansonsten kann Dragosin mit der derzeit besten Elf antreten und er erhofft sich, dass die Punkte diesmal in Mettenheim bleiben. Einen klassischen Fehlstart legte in dieser Saison der FC Mühldorf hin. Zwei Spiele, null Punkte und null Tore, dafür schlug es hinten fünfmal ein. Spielertrainer Daniel Kölbl meint, dass es nur noch aufwärts gehen kann und damit möchte er und seine Mannschaft in Mettenheim beginnen. Nur derzeit ist bei den Rothosen die Liste der angeschlagenen und verletzten Spieler länger als die Liste der Einsatzfähigen. Deshalb hofft Kölbl, dass er trotzdem beim Derby, mit einer starken Elf antreten kann. Sie haben sich die Mettenheimer in den letzten Spielen angesehen und er kann seine Elf auf den „Spielstil“ einstellen.
SV Unterneukirchen – SV Aschau / Inn, Sonntag, 15.30 Uhr. Da ist dem Spielgruppeleiter einiges eingefallen, denn am ersten Spieltag waren die Veilchen spielfrei und anschließend starten sie mit zwei Auswärtsspielen in die neue Saison. „So kann man Amateure auch unterstützen“. Nachdem Aschau am letzten Spieltag gegen die SG Perach / Winhöring, eine der Mannschaften die als Meisterschaftsfavoriten gelten, ein Unentschieden gelang, müssen sie am Sonntag in Unterneukirchen antreten. Wie die Gäste hat die Heimelf ebenfalls erst ein Spiel ausgetragen, dies haben sie verloren, und somit kann man beide Vereine noch nicht richtig einordnen.
Aschaus Trainer Albert Deißenböck war insgesamt mit dem Auftritt seiner Elf in Winhöring zufrieden, sieht aber noch Potenzial nach oben. Nur wie bei den anderen Vereinen auch, kann er noch nicht auf seine stärkste Elf zurückgreifen, denn einige Spieler befinden sich im Urlaub und sind somit nicht einsatzfähig. Trotzdem hofft Deißenböck, dass die Mannschaft so auftritt und ihr Spiel zeigt, wie sie es in Winhöring getan hatten. Ein Ziel hat er an seine Mannschaft ausgegeben, dass er nicht ohne etwas Zählbares in der Tasche zu haben, die Heimreise antreten möchte. tf