Volleyball

Mühldorf siegt im 150-Minuten-Krimi

von Redaktion

Mühldorf – Zwei Großmann-Blocks, Hammerangriffe von Fabian Bartsch, eine sensationelle Abwehr von Kilian Nennhuber und ein David Fecko, der den Dresdnern ungeachtet ihrer Matchbälle den Volleyball um die Ohren haut. Der fünfte Satz in der Partie der 2. Volleyball-Bundesliga Süd zwischen dem TSV Mühldorf und dem VC Dresden hatte es in sich. Vier Matchbälle hatten die Mühldorfer bereits gegen sich, alle wehrten sie ab, bevor sie ihren ersten zum 19:17-Erfolg im fünften Durchgang nutzten. Mit 3:2 (27:25/24:26/22:25/ 25:21/19:17) gewann Mühldorf den Krimi, in dem es hin und her ging.

Die Ausgangslage war für beide Mannschaften nicht gerade optimal. Verletzte und aufgrund von Corona-Quarantäne bedingte Ausfälle musste der Gast aus Sachsen kompensieren. Nur ein Mittelblocker des ursprünglichen Zweitligakaders, Christian Heymann, stand zur Verfügung. Dresdens Trainer Niklas Peisl nominierte deswegen Regionalligaspieler Florian Rietz nach, um die Lücke zu füllen. Mühldorf fehlte mit Tom Brandstetter der Kapitän und Motivator im Team. Für ihn rückte Fritz Vähning in die Startformation, ansonsten setzte Mühldorfs Trainer Michi Mayer auf die bewährten Kräfte mit Alex Brandstetter (Kapitän) als Zuspieler, Fabian Bartsch und Tobi Besenböck im Angriff sowie David Fecko und Flo Gschwendtner im Mittelblock. Kilian Nennhuber war als Libero für präzise Annahmen zuständig.

Nach drei sieglosen Spielen sammelten die Mühldorfer zwei wichtige Punkte, um Platz acht mit nun 35 Zählern weiterhin zu verteidigen. Vier Spieltage stehen in der Mühldorfer Premierensaison in der 2. Liga noch an, alles Heimspiele, verteilt auf die nächsten beiden Wochenenden. Am Samstag geht es gegen Hammelburg (16 Uhr), am Sonntag dann gegen die Mannschaft vom SV Schweig.enk

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