Ampfing – Zu einem Duell der Fehlstarter kommt es am heutigen Dienstag um 20 Uhr im Ampfinger Isenstadion: Die Schweppermänner, die mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit der Fußball-Landesliga Südost gestartet sind, erwarten den SB Chiemgau Traunstein, der nach drei Begegnungen einen Punkt auf dem Konto hat – da stehen also beide Teams schon jetzt unter Zugzwang. Für Ampfings Stürmer Goran Divkovic gibt es übrigens ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein.
Keine Werbung im
letzten Spiel gemacht
„Das war in der ersten Halbzeit gar nichts, da haben wir vor eigenem Publikum leider gar keine Werbung für uns machen können. Wenn Kampf- und Laufbereitschaft fehlen, werden wir in dieser Liga kein Spiel gewinnen, mit dieser Einstellung holen wir nicht mal gegen eine Bezirksliga-Mannschaft irgendetwas Zählbares. Das muss jedem klar sein“, ärgert sich Ampfings Sportlicher Leiter Adrian Malec noch immer über die 1:2-Niederlage am Freitag gegen den TuS Holzkirchen und fügt an: „Die Reaktion in der zweiten Hälfte war da. Wir haben es dann besser gemacht, wobei dafür die spielerische Linie verlorengegangen ist. Aber letztlich sind wir an diesem Tag für die erste Halbzeit bestraft worden. So eine Vorstellung dürfen wir nicht noch einmal abliefern.“
Auch SBC Traunstein
wartet auf ersten Sieg
Die Gäste aus Traunstein mussten sich zum Auftakt mit 0:3 in Karlsfeld geschlagen geben, haben im einzigen Heimspiel nach einem 0:2-Rückstand ein 2:2 gegen die SpVgg Landshut erkämpft und sind dann am Freitag mit 0:3 beim FC Töging baden gegangen. „Das wird ein interessanter Kick, da geht es für beide Mannschaften ja schon um einiges“, sagt Malec.
Verzichten muss Ampfings Trainer Heiko Baumgärtner weiterhin auf Liviu Pantea, der sich mit muskulären Problemen rumschlägt. Atakan Akdemir ist wieder im Lauftraining, ob er schon wieder ran darf, entscheidet sich kurzfristig. Und die Knie-Reizung von Endurance Ighagbon klingt auch allmählich ab, doch wahrscheinlich wird der Außenstürmer heute noch geschont. Malec: „Wir haben noch so viele Spiele bis zur Winterpause, da wollen wir nichts riskieren und Edi auf gar keinen Fall verheizen.“ mb