Navarra – Jonas Folger ist im zweiten Hauptrennen auf dem Circuito de Navarra auf dem zwölften Platz gelandet und hat damit insgesamt sechs wichtige Punkte nach langer Durststrecke eingesackt. Im Verlauf des kompletten Wochenendes auf der für die WorldSBK neuen Rennstrecke konnten Jonas Folger und sein Bonovo Action/MGM Racing Performance Team stetige Fortschritte machen. Mit dem bisher zweitbesten Ergebnis dieser Saison im zweiten Lauf endete das Wochenende mit einem Höhepunkt.
Nach einem schwierigen Start ins Superpole-Rennen gelang es Folger, als 15. in Ziel zu fahren. Im zweiten Hauptrennen verlor der 28-jährige Bayer abermals einige Meter am Start, war aber schnell wieder auf Platz 16 und setzte danach seinen Vormarsch fort. In Runde zwei lag er bereits in den Punkterängen und wurde Zwölfter – nach dem achten Rang im zweiten Lauf von Aragon im Mai das zweitbeste Ergebnis des Schwindeggers in der schwierig verlaufenden Rookie-Saison.
„Das Superpole-Rennen war recht gut. Aber leider hat der Start nicht geklappt. Wir hatten an diesem Wochenende jedes Mal Probleme mit der Kupplung, die ein seltsames Ansprechverhalten hatte“, bemerkt Folger. Nachdem der 28-jährige BMW-Pilot schon tags zuvor mit steigenden Temperaturen zu kämpfen hatte, konnte er in der Superpole-Session dennoch das Beste herausholen und belegte Rang 14, was ihn zum ersten Rennen des Wochenendes in die fünfte Startreihe des hochkarätigen World-Superbike-Feldes brachte.
Beim Start und bis zur ersten Kurve verlor Folger jedoch einige Meter und fiel in der zweiten Runde bis auf Position 21 zurück. Doch nach und nach gewann er mehr Vertrauen und konnte bis auf Rang 16 aufholen. Noch vor Halbzeit schaffte er den Sprung in die Punkteränge und auf Position 14, die er bis ins Ziel verteidigen und dabei sogar noch einmal näher an seine Vordermänner heranfahren konnte.
„Auf der einen Seite bin ich froh, wieder einmal ein paar Punkte geholt zu haben. Aber es hätte durchaus mehr herauskommen können. Und das ist es, worüber ich mich ärgere. Unsere Ausgangslage für das Rennen war gar nicht so schlecht“, ärgert sich Folger. re