Ampfing – Kann der TSV Ampfing seine Aufholjagd in der Fußball-Landesliga Südost auch am heutigen Samstag weiter fortsetzen? Die Schweppermänner, die mit 16 Punkten knapp über dem Strich stehen, gastieren um 15 Uhr bei der SpVgg Landshut, die mit 22 Punkten auf dem achten Platz rangiert.
Für die Gäste gibt es beim heutigen Gastspiel in Niederbayern ein Wiedersehen mit einem der zahlreichen Ex-Trainer: Georg Sewald, der in der Saison 2017/18 in 18 Spielen für den damaligen Bezirksligisten verantwortlich zeichnete, ist während der abgebrochenen Doppelsaison zur „Spiele“ gestoßen und hat dort eine Mannschaft aus Routiniers und jungen Talenten geformt, die bislang eine sehr ordentliche Runde spielt. Zu den Routiniers zählt der Ex-Buchbacher Stefan Alschinger (32), aus der großen Gruppe der Youngsters sticht vor allem Angreifer Kenneth Sigl hervor, der schon elfmal getroffen hat.
„Auf die Offensive der Landshuter müssen wir enorm aufpassen, da dürfen wir uns nicht viele Fehler erlauben“, weiß Ampfings Trainer Rainer Elfinger, der sich aber trotzdem optimistisch gibt: „Es gibt schon ein paar Dinge, die wir gewinnbringend nutzen wollen. Einen Punkt wollen wir auf alle Fälle mitnehmen. Landshut ist mit Sicherheit ein guter Gegner, ist aber nicht unbezwingbar.“
Allerdings ist die Liste der Verletzten bei den Schweppermännern nach dem 2:1 gegen Karlsfeld weiter angewachsen: Zu den Langzeitverletzten Alexander Riemann, Atakan Akdemir, Ivan Savric und Endurance Ighagbon haben sich mit Birol Karatepe (Faserriss) und Michael Steppan (Platzwunde) zwei weitere Leistungsträger gesellt. „Personell sind wir jetzt schon eher an der Unterkante, aber bislang haben wir das ganz gut hinbekommen.“ Am vergangenen Wochenende musste sich die SpVgg mit einem 2:2 in Eggenfelden begnügen. „Mit Ampfing treffen wir auf einen individuell stark besetzten Gegner, der unter Elfinger eine positive Entwicklung genommen hat“, weiß Sewald.mb